Im Ländle ist momentan Wahlkampf. Ein fast richtiger Kampf – wenn man so
will: ein kleiner oder mittlerer oder großer Krieg. Manche sagen auch – ein richtiger Krieg
der Knöpfe, wie einst. Aber Chefredakteur
Detlef Maria Rotter ("Runxendorfer Zeitung") hat seinen Wählern in
diesen Tagen in seinen freitaglichen Bemerkungen „Rund um dem
(sportlich/politischen/menschlichen) Ball“ zugerufen: „Ein
guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist
sich des rechten Weges wohl bewusst – und er darf auch eine Meinung dazu haben.“
Zumindest
in der Demokratie des Ländles. „Denn in dieser Woche“, so stellte er zufrieden
fest, „herrscht Klarheit.“ Und weiter schrieb Rotter: „Das Bewerberfeld
für die Landtagswahl im Ländle steht: Mit dem grünen Ministerpräsident
Kretschmann, seinem Stellvertreter von den Sozis Nils Schmidt, dem schwarzen Guido
Wolf am Merkel-Rockzipfel, und den weniger bekannten Spitzen von AfD, FDP und
Linken hecheln alle – mehr oder weniger atemlos -dem Ziel zu.“
Die
vier staatstragenden Parteien wurden von der Provinzgazette „Runxendorfer
Zeitung“ eingeladen, ihren Spitzenkandidaten vom Chefredakteur in einem Gespräch testen zu lassen.
Ein
wenig verschnupft schrieb Rotter: „Uns als Journalisten ist es Pflicht, diese
für das Ländle und seine Region richtungsweisende Wahl einzuordnen – auch durch
die bezahlten Anzeigen der staatstragenden Parteien.“ Denn beim öffentlich-rechtlichen
Rundfunk bekommen die System-Parteien die Werbung umsonst.
Wie in vielen seiner klugen Reden weist der Chefredakteur deutlich darauf hin: Nur er und seine Kollegen in der Redaktion haben die Kraft, den Mut und die Klugheit, die Verwirrungen aus der Politik, Wirtschaft und Kultur richtig einordnen zu können. Als Dienst für eine funktionierende Demokratie im Ländle.
Wie in vielen seiner klugen Reden weist der Chefredakteur deutlich darauf hin: Nur er und seine Kollegen in der Redaktion haben die Kraft, den Mut und die Klugheit, die Verwirrungen aus der Politik, Wirtschaft und Kultur richtig einordnen zu können. Als Dienst für eine funktionierende Demokratie im Ländle.
Sauer ist Rotter - auf selbsternannte Kommentatoren im Internet, die ekelhaften Schmeißfliegen auf der edlen Journalismus-Torte: „Auch bei diesem Landtagswahl sind die Attacken und Vorwürfe des Internet-Pöbels widerlich und abstrus.“ – Und seine kraftvolle Parole für die Wahlkampf-Zukunft seiner „Runxendorfer Zeitung“ lautet: „Wir bleiben in diesem Shitstorm standhaft.“
Detlef Maria
Rotter prophezeit: „Die Landtagswahl wird einer der Ministerpräsidenten-Kandidaten
gewinnen, der von zwei der vier im Landtag vertretenen Parteien unterstützt wird.“
Dabei verschweigt schamhaft der redliche Rotter, dass er seit Wochen seinen provinziellen und dumpfbackigen Redakteur(inn)en einen Maulkorb auferlegt hat. Sie dürfen den Leser nicht darüber informieren, dass einer dieser beiden Kandidaten vom Ländle-Geheimdienst heftig unterstützt wird. Den haben die Redakteure auch in ihren Artikeln zu unterstützen. Und das machen diese Redakteure gern – denn sie wählen seit Jahren schon heftig grün. Wie ihre Großväter vor Jahren braun.
Dabei verschweigt schamhaft der redliche Rotter, dass er seit Wochen seinen provinziellen und dumpfbackigen Redakteur(inn)en einen Maulkorb auferlegt hat. Sie dürfen den Leser nicht darüber informieren, dass einer dieser beiden Kandidaten vom Ländle-Geheimdienst heftig unterstützt wird. Den haben die Redakteure auch in ihren Artikeln zu unterstützen. Und das machen diese Redakteure gern – denn sie wählen seit Jahren schon heftig grün. Wie ihre Großväter vor Jahren braun.
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