Donnerstag, 30. Juni 2016

30.06.2016 - Arm und sexy



Die Sozis können es einfach nicht, konnten es noch nie - wenn es um Flugplätze geht - weder in Rheinland-Pfalz noch in Berlin - auch wenn man als Ministerpräsidentin nicht richtig Deutsch schreiben kann - oder als Mann nur "schwul, und das ist gut so" ist und eine Stadt „Arm, aber sexy“ regiert - dann ist das, um Politik zu machen, zu wenig.
 
Aber ... So war die deutsche SPD-Politik nahezu immer - nach dem Motto: Widewidewitt, ich bastel mir die Welt, wiedewide wie sie mir gefällt. Und wenn es schief geht, trete ich nicht zurück ... wegen meiner Rente. Spießer halt.




Mittwoch, 29. Juni 2016

29.06.2016 - Luther-Fürze

Joseph Roth (jüdischer Katholik, Östereicher und Schriftsteller, Journalist) - 1925 über den "Sozialistenkongreß" in Marseille:
  
"Morgen beginnt hier der Sozialistenkongreß ... Mit Schillerkragen! Mit Aktentaschen! Mit Regenschirmen! Mit dicken Frauen auf Plattfüßen! Sie gehn ohne Hüte! Sie schwitzen. Sie stinken. Sie trinken Bier. Sie reden lauter als die vielen Orientalen ... Alle Sozialdemokraten sehen deutsch aus. Sogar die litauischen. Denn in Deutschland ist der Typus zu Hause: redlich, fleißig, biertrinkend, die Ordnung der Welt verbessernd. Ein Demokrat und sozial. ,Gerecht!' Hoffnung auf Evolution. Alles deutsch. Der Sehnsucht der deutschen Frau, auf Schuhen ohne Absätze durch ein Leben voller Tätigkeit zu marschieren, kommt der Sozialismus entgegen ... Fortwährend dampfend vor Tätigkeit, Geschwätz, Fortsetzung der Konferenzen am Abend im Café durch Gruppenbildung und lange Tische, Schrecken der Kellner..."

In seinen Briefe erklärt er seine Position als kulturkonservativen Individualisten und Ästheten, der über die "Amerikanisierung und Bolschewisierung Europas" klagt und es später "grauenhaft" fand, durch die Nazis "nach links abgedrängt zu werden".
 

Und an Stefan Zweig schrieb Roth: Gegen die Nazis, diese "Luther-Fürze" und "stinkenden Hyänen", sei "selbst mein alter Feind Tucholsky mein Waffenkamerad".

28.06.2016 - Demokratie-fähig?

Wenn demnächst in Deutschlands die dritte Diktatur (nach Nazi und DDR) vor der Tür steht, dann … dann will ich Asyl in einer echten Demokratie beantragen … Ich traue der (schwarz-grün-rotroten) Volksfront in Deutschland nicht - vor allem den rotlackierten Nazis...

Diktatur in Deutschland hat Tradition - auch geistige Tradition ... von nix kommt nix ... siehe auch die inhumanischen Traditionen in evangelischen und katholischen Kirchen ...

Der deutsche Blätterwald raschelt erheblich, wenn es darum geht, dem ungebildeten Klotz die echte Demokratie beizubringen. Von Welt bis FAZ, im Spiegel oder Focus: der Wähler stört. Frei nach Stalin gewinnt dort wohl die Einsicht die Oberhand, dass die Lösung einfach wäre: kein Wähler, keine Probleme. In der Bild nennt Nicolaus Blome die Briten „irre“. Der Focus meint, Staatsdinge dürften keinesfalls in die Hände des Volkes gelegt werden. Ohnehin kämen nur falsche Dinge dabei heraus.

Jean-Claude Juncker, der EU-Kommissionschef, heute: "Man darf die Nationen nicht den Nationalisten überlassen." 

Er meint, die Völker Europas sollen ihre Nationen der nicht-gewählten EU-Bürokratie überlassen. Denn Menschen, die die Brüsseler EU-Bürokratie heftig kritisieren, sind für den eigentümlich-kriminellen Juncker schlicht "Nationalisten". 

Die momentane Hass auf Großbritannien zeigt, dass diese EU keine richtige Demokratie ist... Demokraten leben in USA, Großbritannien, Schweiz und den skandinavischen Länder ... mit allen Vor- und Nachteilen in den Demokratien, mit allen Schatten und Glanzlichtern ...

Die Briten haben deutlich gemacht - die Völker und Nationen in Europa wollen nicht unter der deutschen Merkel-Fuchtel leben ... Nach den Motto: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen ... Das ging schon einmal gründlich schief und daneben ... Aber die Briten werden mit ihrer Krise fertig werden ... In den letzten 500 Jahren haben sie gezeigt, dass sie ihr Handel und Wandel erfolgreich managen können - durch Demokratie, Vernunft und Kompromisse ...

Wer insgesamt den Charakter von Volksabstimmungen diskreditiert, wie jetzt viele EU-Befürworter, der muss sich fragen lassen, was Demokratie sein soll - und ob sie ein tragbares Verständnis von Volksbestimmung in sich trägt. Demokratie bedarf der praktischen Übung. Die Schweiz, USA und Großbritannien sind Modelle für stabile Demokratien.

Ich will diese Demokratien als Zuflucht (als Asylländer) für mich vorhanden wissen, wenn in Deutschland die dritte Diktatur geschaffen wird - ob nun die neue DDR-Antifa der rotlackierten Nazis oder einer pseudo-demokratischen Volksfront-Militär-Diktatur)

Denn … Deutschland ist aufgrund von zu schwachen Politikern kaum noch demokratie-fähig - weil sie sich selbst kaum trauen, heftige und harte Debatten in wirklicher Demokratie zu führen.

Und dazu kommt, dass diese Politiker ihrem Volk misstrauen.*

* Wer sich in den letzten zwei Tagen die Reaktionen von Medien antut, dem wird klar: Die Brexit-Bewegung hat vieles richtig gemacht. Redakteure phantasieren, dass durch den Brexit an der Börse bereits Billionen „vernichtet“ wurden - ohne dabei zu fragen: Wessen Geld? Virtuelles Geld oder durch Realwert gedecktes?

Montag, 27. Juni 2016

27.06.2016 - Götz George



Götz George ... seit ich denken kann - hat mich Götz George mit seiner Schauspielkunst begleitet ... ein ganz, ganz großer ... ein großer Könner, ein Begnadeter, ein grandioser Handwerker vor dem Herrn - der das Sein ihrer Figuren Schicht für Schicht aufdeckte, mit seiner schönen, zarten und brutalen Wahrheit - zum Lachen und Weinen und Erschrecken und Erkennen - Götz war so genial wie sein Vater Heinrich - und so völlig anders ... „Wie nah sind uns manche, die tot sind, und wie tot sind uns manche, die leben.“ ... Vielen herzlichen Dank, lieber Götz.

Stern-Interview 2013 - Götz George über seiner Vater Heinrich
Stern: Einmal begegnet Heinrich George seinem Sohn Götz am Tor des russischen Lagers Hohenschönhausen. Eine Szene wie im Spiegelkabinett: Sie als Ihr Vater nehmen sich selbst, dargestellt von einem kleinen Jungen, in den Arm.
Götz George: Ich habe keinerlei Erinnerung an die wirkliche Begegnung. Da war ich erst sieben Jahre alt. Ich habe die so schöne Beschreibung meiner Mutter nachgespielt, die sie in Ihrer Biografie verfasst hat.
Stern: Ihr Vater ist im Lager gestorben. Sie haben später gesagt: "Ich war erst einmal erleichtert, als es hieß, er kommt nicht mehr zurück".
Götz G.: Ich war immer einem Druck ausgesetzt, und der war nun plötzlich weg. Ich wurde nach der alten Zucht und Ordnung immer vermöbelt, wenn ich etwas Falsches gemacht hatte. Da bekam ich schon mal die Striemen auf den Hintern. Die Trauer setzte bei mir ein halbes Jahr später ein. Erst da habe ich gemerkt, dass er für immer weg ist. Das kam langsam. Mit elf oder zwölf habe ich dann zum ersten Mal seine Filme gesehen und gedacht: Was habe ich nur für einen Vater gehabt!
Stern: Heinrich George galt als der größte Schauspieler seiner Generation. Er hätte überall Karriere machen können. Trotzdem ist er nach der Machtergreifung Hitlers in Deutschland geblieben. Warum?
Götz G.: Mein Vater war ein nationaler Mensch, ein Pommer, erdig, ein Mann, der sein Land liebte. Er war in Hollywood und wurde gefeiert wie ein Halbgott und schrieb wehklagende Briefe, in denen steht: "Das ist ein Land ohne Kultur, bitte lasst mich nach Hause." Er hat gespürt, das hat nichts damit zu tun, was er sich mir vorgenommen hatte zu sein. Er wollte ein – im Wortsinne – aufrechter Deutscher sein.
Stern: Im Film sagen Sie: "Vater war besser, er war besessener". Ist es nur ein Glück, derart vom Schauspiel besessen zu sein?
Götz G.: Wenn du so besessen bist, nimmst du alles in Kauf. George wollte immer spielen, sogar im Lager, überall. Er hat morgens Proben gehabt am Theater, ist mittags abgeholt worden zu Filmaufnahmen, abends ist auf die Bühne gegangen. Nicht vorstellbar für mich! Ich bin tot nach einem Drehtag.

Sonntag, 26. Juni 2016

26.06.2016 - Krisen

Die Briten haben deutlich gemacht - die Völker und Nationen in Europa wollen nicht unter der deutschen Merkel-Fuchtel leben ... Nach den Motto: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen ... 

Das ging schon einmal gründlich schief und daneben ... 

Aber die Briten werden mit ihrer Krise fertig werden ... In den letzten 500 Jahren haben sie gezeigt, dass sie ihr Handel und Wandel erfolgreich managen können - durch Demokratie, Vernunft und Kompromisse ... 

Wirkliche europäische Krisen haben wir in Griechenland, Italien und Spanien. - 

Und eigentlich ... die Entscheidung zwischen JA oder NEIN, das ist völlig un-britisch ..Formularbeginn.

Tony Blair im Tages-Anzeiger: "Viele Brexit-Befürworter sind genauso elitär wie die Gegner. Als Vertreter der politischen Mitte müssen wir Lösungen für die Menschen finden, auch beim Thema Einwanderung. Und wir müssen Führungsstärke beweisen, um Positionen am linken und rechten Rand abzudrängen. Sie tragen nichts zur Bewältigung der Probleme in unserem Land bei. Das sieht man daran, was gerade an den Finanzmärkten und mit dem britischen Pfund geschieht. Es ist durchaus denkbar, dass der Finanzminister sein Budget überarbeiten muss. Ich hoffe, es kommt nicht dazu, aber alles, womit das Establishment den Bürgern angeblich nur Angst einjagen wollte, zeichnet sich heute schon ab."

Samstag, 25. Juni 2016

25.06.2016 - Schuuullzzz

Das wäre ein Film-Stoff für Billy Wilder oder gar Ernst Lubitsch ... Weniger Demokratie, bitte - aber subito. ... Heute schäumt der STERN über das dumme Volk:
 

"Oft wird dieser als direkte Demokratie, als ultimative Mitbestimmung des Volkes angepriesen. Doch sollte der gemeine Bürger wirklich bei großen politischen Fragen direkt mitbestimmen? Der Autor Laszlo Trankovits fand bereits 2012: Nein, das sollte er nicht. Trankovits forderte in einem Essay für die Bundeszentrale für politische Bildung gar, "weniger Demokratie zu wagen". Er sprach von "Bedrohungen für die Demokratie durch die vielfältigen Formen von zu viel Demokratie, zu viel Mitbestimmung, zu viel Transparenz."
 

Deshalb - für die Linken (ob in der DDR, die Sowjetunion, in Kuba, etc.) heißt es: Demokratie ist, wenn das Wunschergebnis dabei rauskommt. Alles andere wird mit bewährter Links-Dialektik in Grund und Boden analysiert.
 

Deshalb will der "KZ-Kommandant ehrenhalber" Martin Schulz (Sozi) von Großbritannien bis Dienstag den Austritt-Brief erhalten, aber hallo, ansonsten gibt es Dresche, droht der sozialdemokratische "SS-Mann Schulz".
 

Tja, da können die Bürger in der Uralt-Demokratie GB eigentlich nur noch höhnisch und brüllend lachen.
 

Unsere Sozi-Viel-Geld-Politik-Verdiener in Europa drehen schon manchmal durch ... Is ja auch klar, sie wollen, dass in Europa die linke (Volksfront-)Elite ... allein wählt. Wählen kann dann nur, wer mehr als 10.000 Euro im Monat verdient.
 

So wünschen es sich vielleicht manche Jung-Revolution-Redakteure (deren Großväter in der SS/NSDAP oder SED waren) bei STERN, SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE, ZEIT, etc.unsere Welt....
 

Siehe auch ... Die ehemalige Obergrüne und Vollzeit-Kommunistin Jutta Ditfurth formuliert: "Ich finde Deutschland zum Kotzen“.
 

Und der linksgrün-radikale „taz“-Autor und „Junge Welt“-Autor Wiglaf Drost meint dazu: "Das deutsche Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben, und zwar subito!" (das sagen die rotlackierten Nazis, und was die braunen Nazis einst und heute? - "Das jüdische Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben ...")
 

Für die braunlackierten Linken in Deutschland gilt demgemäß jetzt auch: "Ich finde England zum Kotzen“ - "Das englische Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben, und zwar subito!"

Freitag, 24. Juni 2016

24.06.2016 - In Tradition

Großbritannien - ein Land, mit eines der ältesten Demokratien der Welt - neben der Schweiz, USA.

Demokratie ist, wenn man ohne Murren akzeptiert, was eine Mehrheit beschlossen hat - auch wenn man anderer Ansicht ist.
 
Voltaire: "Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen."  
Die Diktatur-Anhängern erkennt man an ihrer Fassungslosigkeit und an ihrer Wut und ihrer Gewalt... siehe in Deutschland (vor allem Berlin) ... In Deutschland existiert eine alte Diktaturen-Tradition aus dem letzten Jahrhundert ... Genährt auch durch Jahrhunderte Kirchen-Traditionen für einen dumpfen Untertanengeist ...
  Dazu kommt - moderne Eliten, die das Volk dumm halten wollen, das sind ... Manager, Beamte, Angestellte, Politiker, Bischöfe, Prälaten, die 10.000 und weit mehr im Monat verdienen ... und ihre Gehälter und ihre Renten durch Staat, Verbände, Gewerkschaften und Vereinen garantieren lassen ... und diese Oligarchien (gesetzlose Herrschaft der Reichen) kämpfen mit aller Macht, Intrigen und oftmals mit krimineller Energien um ihre Privilegien.  
Richard Tice, Bauunternehmer und Gründer von LeaveEU aus London – äußerte sich bei Maybrit Illner zum Thema „Zittern vor dem Brexit – was wird aus Europa“:  
„Das ist doch ein Sieg der Demokratie. Millionen können abstimmen, ob sie für ihre Gesetze und Grenzen selber zuständig sein wollen. Oder ob sie lieber eine 10%-Filiale von Brüssel sind.“  
„Die von der Regierung veröffentlichten Einwanderungszahlen sind gelogen, das sieht man an den Sozialversicherungsdaten. Über 50% der Gesetze kommen mittlerweile aus Brüssel, mit seiner verschwenderischen und korrupten Bürokratie. Millionen Menschen wollen auch was sagen. Die EU muss aufwachen.“  
„Das Establishment in London und Brüssel muss begreifen, dass die Leute unglücklich sind. Die EU leistet nichts und sie liefert nicht an jene, die alles bezahlen. In manchen Ländern haben wir 40 bis 50% Jugendarbeitslosigkeit und brauchen keine ungesteuerte Zuwanderung aus Afrika.“  
Und in Griechenland, Italien und Spanien explodieren die Finanzen ... aber das ist Merkel völlig egal ... sie will Europa ent-nationalisieren... und mit Flüchtlingen internationaler machen ... oder auch sozialistischer.

Donnerstag, 23. Juni 2016

23.06.2016 - SOZI-Hass

SOZIs und ihr Hass auf Schwule ... Friedrich Engels war bis ins Mark homophob. 

Besonders bekannt ist ein überlieferter Brief von Friedrich Engels, in dem er sich über den berühmten Homoaktivisten Karl Heinz Ulrichs äußert. Diese versuchte die Arbeiterbewegung für die Sache der Gays zu gewinnen und so schickte er den beiden Arbeiterführern Marx und Engels ein Exemplar seines Buches. Die Reaktion von Friedrich Engels ist unmissverständlich:
 

„Das ist ja ein ganz kurioser ‚Urning‘, den Du mir da geschickt hast. Das sind ja äußerst widernatürliche Enthüllungen. Die Päderasten fangen an sich zu zählen und finden, daß sie eine Macht im Staate bilden. Nur die Organisation fehlte, aber hiernach scheint sie bereits im geheimen zu bestehen. Und da sie ja in allen alten und selbst neuen Parteien, von Rösing bis Schweitzer, so bedeutende Männer zählen, kann ihnen der Sieg nicht ausbleiben. ‚Guerre aux cons, paix aux trous-de-cul‘ (Krieg den Fotzen, Friede den Arschlöchern), wird es jetzt heißen. Es ist nur ein Glück, daß wir persönlich zu alt sind, als daß wir noch beim Sieg dieser Partei fürchten müßten, den Siegern körperlich Tribut zahlen zu müssen. Aber die junge Generation! Übrigens auch nur in Deutschland möglich, daß so ein Bursche auftritt, die Schweinerei in eine Theorie umsetzt und einladet: introite usw. Leider hat er noch nicht die Courage, sich offen als ‚Das‘ zu bekennen, und muß noch immer coram publico ‚von vorn‘, wenn auch nicht ‚von vorn hinein‘, wie er aus Versehen einmal sagt, operieren. Aber warte erst, bis das neue norddeutsche Strafgesetz die droits de cul anerkannt hat, da wird es ganz anders kommen."

Mittwoch, 22. Juni 2016

22.06.2016 - Verwoben

Kluger Satz im US-amerikanischen Journalismus:
 
„Wenn die Regierung Informationen veröffentlicht, dann muss der Journalist die Informationen zunächst als Lüge einordnen – und recherchieren. Sollte sich bei seiner Recherche herausstellen, dass die Regierung nicht gelogen hat, umso besser für die Demokratie.“
 
Bei uns in Deutschland sitzen sehr viele Journalisten im warmen Anus der Mächtigen – in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Gewerkschaften und Kirchen.
 
Und brüllen von dort ihren Lesern mit ihren Info zu, nach dem Motto: Was die Leser denken und machen, sollen sie der Zeitung entnehmen.
 
Vor allem in den Provinz-Blättern ... da sind Volksfront-Parteien und Wirtschaft und Gazette eng verwoben ...
 
Gelernt ist gelernt – die Erziehung von zwei Diktaturen kann man nicht so einfach abschütteln … das sitzt in den Köpfen von Großeltern, Eltern und 
Kindern - und Kindeskindern. So etwas vererbt sich fort … siehe Antifa-Gruppen und Autonome ...
 
Siehe heute das großdeutsche Merkel-Motto:
Am deutschen Wesen sollen die Länder Europa genesen.

Dienstag, 21. Juni 2016

21.06.2016 - Unbedingter Gehorsam

Das gibt es auch im katholischen Deutschland - nicht nur in der dritten Welt. Priester, die von Dämonen zerfressene Männer sind, Priester, die ihre Pädophilie hinter spirituellem Kitsch verbergen - und sich dazu von naiven Gläubigen beklatscht lassen.
 

Hier geht es aber jetzt um katholische Dämonen in Mexiko. Es ist besser, einen Pfarrer in der Familie zu haben als einen Arzt, heißt es auf dem mexikanischen Land.
 

Deshalb sind die Eltern des 13-jährigen Julian mächtig stolz, als ihr Sohn in das altehrwürdige Priesterseminar des charismatischen Padre Angel de la Cruz aufgenommen wird. Der Padre predigt harte Disziplin und körperliche Askese. In Wahrheit aber stellt er seinen Zöglingen lüstern nach.
 

Eines Tages lässt er Julian in sein palastartiges Privathaus bringen, erklärt ihn zu seinem Protegé und tauft ihn in Sacramento um. Nun wolle er ihn den „unbedingten Gehorsam“ lehren und den Weg zur Erleuchtung weisen, erklärt er dem Jungen. Für Julian beginnt ein Martyrium.
 

Ein wichtiger FILM.
 

Die Figur des Angel de la Cruz beruht auf Marcial Maciel, dem berüchtigten Gründer der „Legionäre Christi“, der 2009 in Mexiko des langjährigen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde.
 

In dem Film wird ein Priester gezeigt, ein von seinen Dämonen zerfressener Mann, der seine Pädophilie hinter einem spirituell-katholischen Kitsch verbirgt. Ein Psycho-Krüppel als krimineller Diener Gottes. Der Film erzählt die Geschichte aus der Perspektive eines Opfers. Mit dieser Geschichte gelingt ein bemerkenswert vielschichtiger Film über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche.