Freitag, 30. September 2016

30.09.2016 - Totenglöcklein

"Erst wenn die Union nicht mehr nur beliebig von ihrem inzwischen verblassten konservativen Kern daherplappert, sondern ihn auch lebt, dafür einsteht und auch kämpft, wird sie sich wieder fangen. Bis dahin stehen ihr allerdings noch viele Niederlagen und schmerzhafte Erfahrungen ins Haus. Solange kein Wahlergebnis hart genug ist, die Partei wieder zur Heimat Konservativer, besorgter und fragender Bürger und derer zu machen, die sich nicht mehr mitgenommen, verstanden, ausgegrenzt und als Deutsche zweiter Klasse sehen, wird das Totenglöckchen immer lauter bimmeln." (Tichy)

29.09.2016 - Irre



"Deutschland auf dem selben Weg wie die DDR": So rechnet die "Welt" mit der Kanzlerin ab
The Huffington Post  
von Christoph Lobel

Veröffentlicht: 28/10/2015 16:37

"Welt"-Autor Henryk M. Broder ist bekannt für klare Kante: Ob er nun vor einer angeblichen Islamisierung warnt oder auf dem Blog "Die Achse des Guten" gegen Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik argumentiert: Broder eckt an und sorgt für Zündstoff.

Nun hat der streitbare Journalist gegen die Bundeskanzlerin nachgelegt: In einem Kommentar für die Tageszeitung "Die Welt" schlägt Broder eine Brücke zwischen Merkels aktuellem Kurs in der Flüchtlingskrise und ihrer Herkunft aus der DDR.

Merkel, so Broder, regiere im Stil einer Feudalherrin. Ihre Politik sei die späte Rache der DDR an der BRD.

Unter der Überschrift "Die späte Rache der DDR" holte er zum ultimativen Rundumschlag aus: Merkels jetzt schon quasi unsterblicher Satz "Wir schaffen das" erinnere ihn stark an die Leitsprüche der DDR-Obrigkeit, mit denen der staatliche verordnete Sozialismus gewürdigt wurde.

Auch in der DDR lief ja bekanntlich alles wie am Schnürchen - zumindest auf dem Papier, ätzt er. Arbeitslosigkeit, Fremdenhass und Kriminalität? Existierten nicht. Alle Menschen waren glücklich. Alles passierte stets zum Wohle des Volkes. Denn: "Wir packen das."

Ganz Deutschland frage sich laut Broder, wie Merkel ihre Pläne, die sie in der Talk-Show von Anne Will verkündet hatte, umsetzen möchte. Das Land warte auf ein Zeichen der Kanzlerin.

Zitat Broder:
"Angela Merkel regiert im Stile eines Feudalfürsten, wozu auch die Drohung gehört, sie werde dem Land, dem sie dienen wollte, adieu sagen, falls das Volk ihr die Gefolgschaft verweigert. Dermaßen ausfällig zu werden, das hat sich noch kein Kanzler der Bundesrepublik gewagt."

Die DDR, schreibt er weiter, hätte stets ein gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit gehabt. Angela Merkel wurde im selbsternannten Arbeiter- und Bauernstaat sozialisiert. Die Bundesrepublik sei unter ihrer Kanzlerschaft auf dem gleichen Weg wie die DDR:
"Es sieht danach aus, als wäre die Bundesrepublik nun auf dem gleichen Weg, auf dem die DDR in den Abgrund der Geschichte geschliddert ist. Die Politik der Kanzlerin ist die späte Rache der DDR an der BRD. Das mag ihr nicht bewusst sein, aber gerade das Unbewusste zeichnet sich durch besondere Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit aus."

Die DDR sei in Folge der massenhaften Auswanderung zusammengebrochen. Deutschland drohe nun unter der Last der ungebremsten Einwanderung zu zerbrechen.

Kritik an Broders Rundumschlag ließ nicht lange auf sich warten. Harsche Worte kamen von Spiegel-Journalist Cordt Schnibben: Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:
"Vollkommen irre geworden, diese "Welt", da die "Bild" erfreuerlicherweise ausfällt als Pegida-Blatt, entwickelt sich die "Welt" zum Zentralorgan jener besorgten Bürger, die sie täglich mit Zukunftsangst und Hetzstoff herbei schreiben. Lieber Ulf Poschardt, ist das eine neue Form von Liberalismus, die ihr da auslebt, oder bin ich einfach zu blöd, um zu begreifen, was ihr da treibt?"

Mittwoch, 28. September 2016

28.09.2016 - Wahl

Ich habe in meinem Leben bei Wahlen im Lande immer Din-A4-Blätter genommen,  mit meine Argumente für die Parteien niedergeschrieben … in der einen Seite die Plus-Argumente, und auf der anderen Seite des Blattes die Minus-Argumente der verschiedenen Parteien...

Wer bei mir auf dem Papier die meisten Plus-Argumente bekommen hatte, diese Partei habe ich dann auch gewählt.

Ich habe nie nach dem Motto gewählt:  Das ist meine Traditionspartei, meine Lieblingspartei, eine Partei, die schon meine Eltern gewählt hatte, oder weil Freunde das so politisch machen,  etc.

Für mich stellt sich das demokratische Parteienspektrum in Deutschland so dar:

von AfD bis hin zu den LINKEN – alle sind wählbar. Alle demokratischen Parteien.

Schade, dass wir keine Kommunisten-Partei oder Faschisten-Partei mehr haben – wie in Italien oder Frankreich oder in den USA. Dann müssten sich Faschisten und Kommunisten im Alltag einer Demokratie von ihren Wahngedanken häuten – und im täglichen Politik-Kampf wehren und ihre Programme neu durchdenken ... auf die Wähler und ihr Denken und auf Menschlichkeit und Toleranz hin.

Aber in einer politischen Landschaft wie in Deutschland, in der nur in Paradies-Parteien oder Höllen-Parteien eingeteilt wird, herrscht der Biedermeier-Geist, der Spießer-Charakter vor  .... aber verständlich in einem Land, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktaturen hervorgebracht hatte – unter dem Beifall von Bürgertum, Militär, Adel, Kirchen, Arbeiterschaft , Handwerk und den Bauern, etc.

Gottseidank, meine Eltern – beide waren 1933 rund 12 Jahre alt - waren niemals in irgendeiner Nazi-Organisation tätig - wie Erhard Eppler, Walter Jens, Günter Grass, etc.  - sie haben das immer abgelehnt – und sind aus einer deutsch-kommunistischen Diktatur geflohen...

Für mich gilt der Friedrichs-Satz noch:

“Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.”

Und auch jener ... von Peter Scholl-Latour, der am 23.3.2014 im TAGESSSPIEGEL sagte:

“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”

Dienstag, 27. September 2016

27.09.2016 - Anrufbeantworter

Wen Sie ein Telefon haben, dann haben Sie bestimmt einen Anruf von einem Umfrage-Institut bekommen. Zum Beispiel - wegen einer Umfrage kurz vor einer Wahl. Die Umfrage-Institute werden bezahlt dafür, dass sie herausfinden, wie die Bürger denken und auch welche Partei eventuell wählen.
Schön und gut. Meine Telefonnummer haben diese Institute, meine Anschrift wahrscheinlich auch - und jetzt wollen sie wissen, wie ich denke und wähle. Und was machen sie mit meiner Information, mit meinen Daten?
Klar - verkaufen.
Aber an wen alles verkaufen sie meine Daten/Informationen? An die Parteien, an Zeitungen, an TV-Stationen - oder gar an Geheimdienste?
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, auf ihre Fragen völlig anders zu beantworten, als ich denke oder wähle.
Und heute - da ist es mir einfach zu müßig, auf diese Fragen der Institute zu antworten. Ich bekomme ja kein Geld dafür.
Ich habe den Anrufbeantworter angeschaltet - nach dem dritten Ton antwortet des Gerät mit meiner Stimme. Und das Institut legt meistens dann auf.
Komisch - die Ergebnisse der Umfrage-Institute zu Wahlen werden immer schlechter. Im Ländle haben die Institute für AfD in der letzten Wahl 10 % prognostizieren. Das Ergebnis: 15,1 %.
Für der Berlin-Wahl wurden 9 bis 10 % für AfD vorausgesagt. Ergebnis: 14,2 %.
Bei anderen Parteien – ebenso.
Die deutschen Wähler sind sehr, sehr misstrauisch geworden. Haben etwa einige Bürger jetzt etwa ihre Anrufbeantworter eingeschaltet? Um schlechte und schiefe Umfrage-Ergebnise

Montag, 26. September 2016

26.09.2016 - Bescheidenheit?

Kluger FAZ-Leserbrief zur USA-Präsidentenwahl: 
„Ein Kleintuer ist mir viel unausstehlicher als ein Großtuer",das sagte einst der berühmte Mathematiker und Philosoph Lichtenberg. 
Von Goethe stammt folgendes Zitat: "Nur Lumpen sind bescheiden, Brave freuen sich der Tat." 
De la Rochefoucauld sagte: "Bescheidenheit ist die subtilste Form der Eitelkeit." 
Blaise Pascal, ebenfalls als Mathematiker und Philosoph bekannt geworden sagte: "Bescheidenheit ist ebenfalls Hochmut." 
So könnte man noch seitenweise weitermachen mit Zitaten berühmter Leute zum Thema "Bescheidenheit". 
Man kann sich denken, ihr Urteil über Donald Trump würde eher positiv ausfallen. Falsche Bescheidenheit ist seine Sache nicht. Das ehrt ihn eher als dass es ihn diskreditiert. 
Er ist ehrlich, offen, unverlogen, berechenbar und auf eine sehr positive Weise hemdsärmelig. 
Im amerikanischen Englisch sagt man auch "a hands-on man". Er ist außerdem tatkräftig und hat den Mut sich auch mal angreifbar zu machen aber gut aus der Sache raus zu kommen. 
Er signalisiert Handlungsfähigkeit und ist daher genau das was die USA im Moment brauchen.“

Sonntag, 25. September 2016

25.09.2016 - Diktatur-Deutschland

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Der Schlachtruf der deutschen und grünsozialistischen Ideologen. 

Dass die Russen Putin gewählt haben, halten diese deutschen rotlackierten Nazis verrückt - sie halten die russischen Wähler für bekloppt. 

Die Amis halten diese Deutschen ebenfalls für bekloppt, denn diese dummen Amis könnten ja Donald Trump wählen. 

Ein teutonisches Vorurteil. Typisch für ein Land wie Deutschland, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktauren jubelnd installiert hatte ... man kann gar nicht soviel fressen, was man über dieses Deutschland kotzen müsste ... 

Kapieren diese linkssozialistischen Deutschen, diese deutschen und rotlackierten Nazis nicht, dass die demokratischen Länder dieser Welt überhaupt nicht nach dem Wesen dieser Deutsch-Diktatur (der schwarz-sozi-grün-gelb Blockparteien) leben wollen?

Samstag, 24. September 2016

24.09.2016 - Linksgrüne Kommunikation

"Ein offenbar schwer psychotischer und fress-süchtiger Mann mit einem Piraten-Outfit, das der Würde eines Parlaments Hohn spricht, mutiert in unserer desorientierten Republik zum Politik- und Medienstar. Nicht einmal die Berliner Polizei traut sich, einer gegen diesen schwulen Mann gerichteten gravierenden Stalker-Anzeige von eine Hetero-Mann nachzugehen. ... Es lohnt sich, den Sendeausschnitt vom 20.09.2011 anzuschauen, erreichbar via Google-Eingabe "Gerwald Claus Brunner bei Markus Lanz 20 09 11". 

Der linkschaotische Redakeur Hans-Ulrich Jörges vom STERN kann sich gar nicht einholen vor Begeisterung über diesen Piraten. Wenn man nach Gründen für die lange Abwesenheit einer kritischen öffentlichen Beschäftigung mit den Piraten sucht, sollte man zuerst bei den linksgrünen Medien suchen. 

Auch grün-sozialistische Journalisten sollten sich der Aufklärung verpflichtet sein: kritische und rationale Prüfung von Argumenten und Tatsachenbehauptungen. Dennoch obsiegt immer wieder die Neigung, Störendes und nicht Genehmes zu verdrängen oder zu zensieren. Wie einst in der DDR.

23.09.2016 - Illners rote Wahlkampf-Show

Was Sie schon immer über „Rechtsextremismus- und Demokratieforscher“ geahnt haben, aber eigentlich nicht so genau wissen wollten, führte ein gewisser Oliver Decker so haarklein wie ellenlang aus, dass Sie am Ende nur verstanden haben: Alles Nazis – außer Mutti! Und Sie haben recht, nichts anderes hat er gesagt. Berühmt „seine“ Studie von der „enthemmten Mitte“, die eindrucksvoll belegte, dass Dummschwätz inzwischen in Deutschland als anerkannte Wissenschaft gilt. Nicht die Mitte ist enthemmt, sondern die Studie. (...)
 

Hans-Ulrich Jörges dürfte ein gern gesehener Gast bei Merkels Weißwein-Runden sein, so vehement wie er für die Kanzlerin Stellung bezog: „Deutschland hat viel erreicht, darüber muss mehr geredet werden.“ Vielleicht sollte er ihr die eine oder andere Rede schreiben, da tut sich La Merkel noch ein wenig schwer. Aber der Stern-Vize hört das Gras auch auf anderen Wiesen wachsen. Da, wo die roten Blumen blühen.
 

„Da tut sich viel mehr als man so sieht“, raunt der Journalist. Und weiß von einem „Vier- Punkte-Plan“ von Oskar Lafontaine, der für die SPD zumutbar sei. Und Oppermann verplappert sich am Ende: Rot-Rot-Grün? Für ihn sei auf jeden Fall das Beste, „wenn die CDU in die Opposition gehe, um sich zu regenerieren.“ Das Schöne an Herrn Oppermann, auch Merkel sieht ihm sofort an, dass sie ihm nicht trauen kann.

Donnerstag, 22. September 2016

22.09.2016 - Desinformation

Peter Scholl-Latour am 23.3.2014 im TAGESSSPIEGEL:
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”

Mittwoch, 21. September 2016

21.09.2016 - Dogma



Vielen Dank, lieber Monsignore ... ich werde Ihnen demnächst eine Kopie von einer wunderbaren und auch christlichen Film- Satire, einen Film namens "Dogma", auf DVD in den Briefkasten legen ... eine Satire über gefallene Engel ... Komödie ist, nach Aristoteles, eine Tragödie mit anderen Vorzeichen (+/-) ... leider mögen viele Menschen, die der Kirche und dem Glauben nicht nahe sind, diesen Film überhaupt nicht - ich liebe diesen Film sehr - christlich sein heißt auch Humor haben ... auch im Glauben ...


Für Christen
 
Mit Dogmen ist das so eine Sache. Dogmen - das sind festgefügte Glaubensgrundsätze - sind unverrückbar festzustehen. Für immer, soll heißen, bis in alle Ewigkeit. Dass das kein guter Zustand ist, in dem sich besonders die katholische Kirche momentan befindet, das demonstriert Kevin Smith mit seiner Satire Dogma - nachhaltig, schräg, extrem bissig.
 
Worum geht's? Durch augenscheinlichen Zufall entdecken die beiden Exil-Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck), dass es für sie, die bei Gott in Ungnade gefallen sind, doch noch einen Weg zurück in himmlische Gefilde gibt. Niemand Geringeres als die katholische Kirche selbst liefert Gottes Unfehlbarkeit ans Messer, weil ein Bischof in New Jersey einen gewissen Modernisierungsbedarf seiner Institution verspürt. 

Tja, und nun kommen wir zum Dogma. Die Sache ist nun die: der Bischof bietet nämlich all jenen Gläubigen, die an diesem speziellen Tag durch sein Kirchentor schreiten, den Erlass all ihrer Sünden an.
 
Was liegt da für unsere beiden gefallenen Engel auf Erden näher, als sich auf eine kleine Reise nach New Jersey zu begeben, um zurück nach Hause zu kommen? Nichts, genau.
 
Es gibt nur ein Problem: Gott hat sie eigentlich verbannt, und die Kirche öffnet den beiden sozusagen die Hintertür. Würden sie es schaffen, könnte Gott halt nichts mehr machen, weil... ach, selber schauen. ...

20.09.2016 - Verpflichtet



Journalisten sehen sich der Aufklärung verpflichtet, also der kritischen und rationalen Prüfung von Argumenten und Tatsachenbehauptungen. Dennoch obsiegt immer wieder die Neigung, Störendes und nicht Genehmes zu verdrängen oder zu zensieren.

Diskussion in der ZEIT-Redaktion - Argumente
 
"Wer die anderen als die ‘demokratischen’ Parteien ettiketiert, schließt die AfD aus. Wer einen Satz mit der ‘rechtspopulistischen AfD’ einleitet, vermittelt, dass eh egal sei, was jetzt folge.”
 
“Wer die AfD dämanonisiert, indem er sie mit Neonazis gleichsetzt, macht es nicht nur der AfD zu leicht, sondern auch sich selbst. Er drückt sich davor, im Konkreten nachzuweisen, wo die AfD Grenzen überschreitet.”
 
“AfD-Politiker werden zum Beispiel als ‘Rattenfänger’ (NDR) bezeichnet – womit man nicht nur die Politiker, sondern auch deren Anhänger beschimpft.”
 
“AfD-Politiker kalkulieren mit dem enormen emotionalen Aufruhr, den ihre Äußerungen provozieren. (Anmerkung: bewussten Provokationen, von denen man wieder zurückrudern kann.) Sie machen Politik über den Kampf um Begriffe. Gerade deshalb wäre es besser, inhaltlich, analytisch, faktenreich zu entgegnen.”
 
“Es gibt zwei AfD-Obsessionen. Die eine: Es wird über die AfD in einem Maß berichtet, als sei sie derzeit das wichtigste Thema der Welt. Die zweite: Es gibt eine Obsession der Ausgrenzung. Die Berichterstattung über die AfD wird als ‘Wir gegen die’ zelebriert. Ständig ist von ‘uns’ und ‘denen’ die Rede, als gäbe es keine Gemeinsamkeiten. So macht man die AfD dann tatsächlich zu jener Fundamentalopposition, die sie vorgibt zu sein.”
 
“Sprachliche Ausgrenzung wird die AfD jedenfalls nicht verschwinden lassen, sondern eher stärken.”

Montag, 19. September 2016

19.09.2016 - Mörder



Das Opfer in Claus-Brunners Wohnung war ein Ex-Kollege des "Piraten"
Die Nachrichtenlage rund um den toten Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner (44) ebbt nicht ab. Bevor er Selbstmord beging, soll er einen Mann missbraucht und ihn getötet habe ...
bz-berlin.de

Hätte ein schwuler Schwarzer aus der CSU einen anderen Mann umgebracht - und dann Selbstmord begangen, da hätte die deutsche Presse gebebt ...Warum schwieg die deutsche Presse/TV (in der Mehrheit) über dieses offensichtliche Verbrechen (Mord durch Pirat-Politiker, Selbstmord, etc.) so lange ... jeder, der diesen komischen Pirat aus Berlin im TV-Talk gesehen hatte, der wusste - dass der Junge reichlich meschugge war ... eine Tragödie für zwei Menschen ... für Oper und Täter ... ein schwuler Pirat-Politiker (als Stalker) ist ein Mörder ...