Freitag, 30. September 2016
30.09.2016 - Totenglöcklein
"Erst wenn die Union nicht mehr nur beliebig von ihrem inzwischen
verblassten konservativen Kern daherplappert, sondern ihn auch lebt,
dafür einsteht und auch kämpft, wird sie sich wieder fangen. Bis dahin
stehen ihr allerdings noch viele Niederlagen und schmerzhafte
Erfahrungen ins Haus. Solange kein Wahlergebnis hart genug ist, die
Partei wieder zur Heimat Konservativer, besorgter und fragender Bürger
und derer zu machen, die sich nicht mehr mitgenommen, verstanden,
ausgegrenzt und als Deutsche zweiter Klasse sehen, wird das
Totenglöckchen immer lauter bimmeln." (Tichy)
29.09.2016 - Irre
"Deutschland auf dem selben Weg wie die DDR": So rechnet die
"Welt" mit der Kanzlerin ab
The Huffington Post
von Christoph Lobel
Veröffentlicht: 28/10/2015 16:37
"Welt"-Autor Henryk M. Broder ist bekannt
für klare Kante: Ob er nun vor einer angeblichen Islamisierung warnt
oder auf dem Blog "Die Achse des Guten" gegen Angela
Merkel und ihre Flüchtlingspolitik argumentiert: Broder eckt an und sorgt für
Zündstoff.
Nun hat der streitbare Journalist gegen die
Bundeskanzlerin nachgelegt: In einem Kommentar für die
Tageszeitung "Die Welt" schlägt Broder eine Brücke zwischen Merkels
aktuellem Kurs in der Flüchtlingskrise und ihrer Herkunft aus der DDR.
Merkel, so Broder, regiere im Stil einer Feudalherrin.
Ihre Politik sei die späte Rache der DDR an der BRD.
Unter der Überschrift "Die späte Rache der
DDR" holte er zum ultimativen Rundumschlag aus: Merkels jetzt schon quasi
unsterblicher Satz "Wir schaffen das" erinnere ihn stark an die
Leitsprüche der DDR-Obrigkeit, mit denen der staatliche verordnete Sozialismus
gewürdigt wurde.
Auch in der DDR lief ja bekanntlich alles wie am
Schnürchen - zumindest auf dem Papier, ätzt er.
Arbeitslosigkeit, Fremdenhass und Kriminalität? Existierten nicht. Alle
Menschen waren glücklich. Alles passierte stets zum Wohle des Volkes. Denn:
"Wir packen das."
Ganz Deutschland frage sich laut Broder, wie Merkel
ihre Pläne, die sie in der Talk-Show von Anne
Will verkündet hatte, umsetzen möchte. Das Land
warte auf ein Zeichen der Kanzlerin.
Zitat Broder:
"Angela Merkel regiert im Stile eines Feudalfürsten, wozu auch die
Drohung gehört, sie werde dem Land, dem sie dienen wollte, adieu sagen, falls
das Volk ihr die Gefolgschaft verweigert. Dermaßen ausfällig zu werden, das hat
sich noch kein Kanzler der Bundesrepublik gewagt."
Die DDR, schreibt er weiter, hätte stets ein gestörtes
Verhältnis zur Wirklichkeit gehabt. Angela Merkel wurde
im selbsternannten Arbeiter- und Bauernstaat sozialisiert. Die Bundesrepublik
sei unter ihrer Kanzlerschaft auf dem gleichen Weg wie die DDR:
"Es sieht danach aus, als wäre die Bundesrepublik nun auf dem gleichen
Weg, auf dem die DDR in den Abgrund der Geschichte geschliddert ist. Die
Politik der Kanzlerin ist die späte Rache der DDR an der BRD. Das mag ihr nicht
bewusst sein, aber gerade das Unbewusste zeichnet sich durch besondere
Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit aus."
Die DDR sei in Folge der massenhaften Auswanderung
zusammengebrochen. Deutschland drohe nun unter der Last der ungebremsten
Einwanderung zu zerbrechen.
Kritik an Broders Rundumschlag ließ nicht lange auf
sich warten. Harsche Worte kamen von Spiegel-Journalist Cordt
Schnibben: Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:
"Vollkommen irre geworden, diese "Welt", da die
"Bild" erfreuerlicherweise ausfällt als Pegida-Blatt, entwickelt sich
die "Welt" zum Zentralorgan jener besorgten Bürger, die sie täglich
mit Zukunftsangst und Hetzstoff herbei schreiben. Lieber Ulf Poschardt, ist das
eine neue Form von Liberalismus, die ihr da auslebt, oder bin ich einfach zu
blöd, um zu begreifen, was ihr da treibt?"
Mittwoch, 28. September 2016
28.09.2016 - Wahl
Ich habe in meinem Leben bei Wahlen im
Lande immer Din-A4-Blätter genommen, mit meine Argumente für die Parteien
niedergeschrieben … in der einen Seite die Plus-Argumente, und auf der anderen
Seite des Blattes die Minus-Argumente der
verschiedenen Parteien...
Wer bei mir auf dem Papier die meisten
Plus-Argumente bekommen hatte, diese Partei habe ich dann auch gewählt.
Ich habe nie nach dem Motto gewählt: Das ist meine Traditionspartei, meine
Lieblingspartei, eine Partei, die schon meine Eltern gewählt hatte, oder weil
Freunde das so politisch machen, etc.
Für mich stellt sich das demokratische
Parteienspektrum in Deutschland so dar:
von AfD bis hin zu den LINKEN – alle sind
wählbar. Alle demokratischen Parteien.
Schade, dass wir keine Kommunisten-Partei
oder Faschisten-Partei mehr haben – wie in Italien oder Frankreich oder in den USA. Dann müssten sich Faschisten und Kommunisten im Alltag
einer Demokratie von ihren Wahngedanken häuten – und im täglichen Politik-Kampf
wehren und ihre Programme neu durchdenken ... auf die Wähler und ihr Denken
und auf Menschlichkeit und Toleranz hin.
Aber in einer politischen Landschaft wie
in Deutschland, in der nur in Paradies-Parteien oder Höllen-Parteien eingeteilt
wird, herrscht der Biedermeier-Geist, der Spießer-Charakter vor .... aber
verständlich in einem Land, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktaturen
hervorgebracht hatte – unter dem Beifall von Bürgertum, Militär, Adel, Kirchen,
Arbeiterschaft , Handwerk und den Bauern, etc.
Gottseidank, meine Eltern – beide waren
1933 rund 12 Jahre alt - waren niemals in irgendeiner Nazi-Organisation tätig -
wie Erhard Eppler, Walter Jens, Günter Grass, etc. - sie haben das immer
abgelehnt – und sind aus einer deutsch-kommunistischen Diktatur geflohen...
Für mich gilt der Friedrichs-Satz noch:
“Distanz halten, sich nicht gemein machen
mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit
versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.”
Und auch jener ... von Peter Scholl-Latour, der am 23.3.2014 im TAGESSSPIEGEL
sagte:
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
Dienstag, 27. September 2016
27.09.2016 - Anrufbeantworter
Wen Sie ein Telefon haben, dann haben Sie bestimmt einen Anruf von einem
Umfrage-Institut bekommen. Zum Beispiel - wegen einer Umfrage kurz vor einer
Wahl. Die Umfrage-Institute werden bezahlt dafür, dass sie herausfinden, wie die
Bürger denken und auch welche Partei eventuell wählen.
Schön und gut. Meine Telefonnummer haben diese Institute, meine Anschrift
wahrscheinlich auch - und jetzt wollen sie wissen, wie ich denke und wähle. Und
was machen sie mit meiner Information, mit meinen Daten?
Klar - verkaufen.
Aber an wen alles verkaufen sie meine Daten/Informationen? An die
Parteien, an Zeitungen, an TV-Stationen - oder gar an
Geheimdienste?
Ich habe mir mal den Spaß gemacht, auf ihre Fragen völlig anders zu
beantworten, als ich denke oder wähle.
Und heute - da ist es mir einfach zu müßig, auf diese Fragen der
Institute zu antworten. Ich bekomme ja kein Geld dafür.
Ich habe den Anrufbeantworter angeschaltet - nach dem dritten Ton
antwortet des Gerät mit meiner Stimme. Und das Institut legt meistens dann
auf.
Komisch - die Ergebnisse der Umfrage-Institute zu Wahlen werden immer
schlechter. Im Ländle haben die Institute für AfD in der letzten Wahl 10 %
prognostizieren. Das Ergebnis: 15,1 %.
Für der Berlin-Wahl wurden 9 bis 10 % für AfD vorausgesagt. Ergebnis:
14,2 %.
Bei anderen Parteien – ebenso.
Die deutschen Wähler sind sehr, sehr misstrauisch geworden. Haben etwa einige
Bürger jetzt etwa ihre Anrufbeantworter eingeschaltet? Um schlechte und schiefe Umfrage-Ergebnise
Montag, 26. September 2016
26.09.2016 - Bescheidenheit?
Kluger FAZ-Leserbrief zur USA-Präsidentenwahl:
„Ein Kleintuer ist mir viel unausstehlicher als ein Großtuer",das sagte einst der berühmte Mathematiker und Philosoph Lichtenberg.
Von Goethe stammt folgendes Zitat: "Nur Lumpen sind bescheiden, Brave freuen sich der Tat."
De la Rochefoucauld sagte: "Bescheidenheit ist die subtilste Form der Eitelkeit."
Blaise Pascal, ebenfalls als Mathematiker und Philosoph bekannt geworden sagte: "Bescheidenheit ist ebenfalls Hochmut."
So könnte man noch seitenweise weitermachen mit Zitaten berühmter Leute zum Thema "Bescheidenheit".
Man kann sich denken, ihr Urteil über Donald Trump würde eher positiv ausfallen. Falsche Bescheidenheit ist seine Sache nicht. Das ehrt ihn eher als dass es ihn diskreditiert.
Er ist ehrlich, offen, unverlogen, berechenbar und auf eine sehr positive Weise hemdsärmelig.
Im amerikanischen Englisch sagt man auch "a hands-on man". Er ist außerdem tatkräftig und hat den Mut sich auch mal angreifbar zu machen aber gut aus der Sache raus zu kommen.
Er signalisiert Handlungsfähigkeit und ist daher genau das was die USA im Moment brauchen.“
„Ein Kleintuer ist mir viel unausstehlicher als ein Großtuer",das sagte einst der berühmte Mathematiker und Philosoph Lichtenberg.
Von Goethe stammt folgendes Zitat: "Nur Lumpen sind bescheiden, Brave freuen sich der Tat."
De la Rochefoucauld sagte: "Bescheidenheit ist die subtilste Form der Eitelkeit."
Blaise Pascal, ebenfalls als Mathematiker und Philosoph bekannt geworden sagte: "Bescheidenheit ist ebenfalls Hochmut."
So könnte man noch seitenweise weitermachen mit Zitaten berühmter Leute zum Thema "Bescheidenheit".
Man kann sich denken, ihr Urteil über Donald Trump würde eher positiv ausfallen. Falsche Bescheidenheit ist seine Sache nicht. Das ehrt ihn eher als dass es ihn diskreditiert.
Er ist ehrlich, offen, unverlogen, berechenbar und auf eine sehr positive Weise hemdsärmelig.
Im amerikanischen Englisch sagt man auch "a hands-on man". Er ist außerdem tatkräftig und hat den Mut sich auch mal angreifbar zu machen aber gut aus der Sache raus zu kommen.
Er signalisiert Handlungsfähigkeit und ist daher genau das was die USA im Moment brauchen.“
Sonntag, 25. September 2016
25.09.2016 - Diktatur-Deutschland
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Der
Schlachtruf der deutschen und grünsozialistischen Ideologen.
Dass die Russen Putin gewählt haben, halten diese deutschen rotlackierten Nazis verrückt - sie halten die russischen Wähler für bekloppt.
Die Amis halten diese Deutschen ebenfalls für bekloppt, denn diese dummen Amis könnten ja Donald Trump wählen.
Ein teutonisches Vorurteil. Typisch für ein Land wie Deutschland, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktauren jubelnd installiert hatte ... man kann gar nicht soviel fressen, was man über dieses Deutschland kotzen müsste ...
Kapieren diese linkssozialistischen Deutschen, diese deutschen und rotlackierten Nazis nicht, dass die demokratischen Länder dieser Welt überhaupt nicht nach dem Wesen dieser Deutsch-Diktatur (der schwarz-sozi-grün-gelb Blockparteien) leben wollen?
Dass die Russen Putin gewählt haben, halten diese deutschen rotlackierten Nazis verrückt - sie halten die russischen Wähler für bekloppt.
Die Amis halten diese Deutschen ebenfalls für bekloppt, denn diese dummen Amis könnten ja Donald Trump wählen.
Ein teutonisches Vorurteil. Typisch für ein Land wie Deutschland, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktauren jubelnd installiert hatte ... man kann gar nicht soviel fressen, was man über dieses Deutschland kotzen müsste ...
Kapieren diese linkssozialistischen Deutschen, diese deutschen und rotlackierten Nazis nicht, dass die demokratischen Länder dieser Welt überhaupt nicht nach dem Wesen dieser Deutsch-Diktatur (der schwarz-sozi-grün-gelb Blockparteien) leben wollen?
Samstag, 24. September 2016
24.09.2016 - Linksgrüne Kommunikation
"Ein offenbar schwer psychotischer und
fress-süchtiger Mann mit einem Piraten-Outfit, das der Würde eines
Parlaments Hohn spricht, mutiert in unserer desorientierten Republik zum
Politik- und Medienstar. Nicht einmal die Berliner Polizei traut sich,
einer gegen diesen schwulen Mann gerichteten gravierenden
Stalker-Anzeige von eine Hetero-Mann nachzugehen. ... Es lohnt sich, den
Sendeausschnitt vom 20.09.2011 anzuschauen, erreichbar via
Google-Eingabe "Gerwald Claus Brunner
bei Markus Lanz 20 09 11".
Der linkschaotische Redakeur Hans-Ulrich Jörges vom STERN kann sich gar nicht einholen vor Begeisterung über diesen Piraten. Wenn man nach Gründen für die lange Abwesenheit einer kritischen öffentlichen Beschäftigung mit den Piraten sucht, sollte man zuerst bei den linksgrünen Medien suchen.
Auch grün-sozialistische Journalisten sollten sich der Aufklärung verpflichtet sein: kritische und rationale Prüfung von Argumenten und Tatsachenbehauptungen. Dennoch obsiegt immer wieder die Neigung, Störendes und nicht Genehmes zu verdrängen oder zu zensieren. Wie einst in der DDR.
Der linkschaotische Redakeur Hans-Ulrich Jörges vom STERN kann sich gar nicht einholen vor Begeisterung über diesen Piraten. Wenn man nach Gründen für die lange Abwesenheit einer kritischen öffentlichen Beschäftigung mit den Piraten sucht, sollte man zuerst bei den linksgrünen Medien suchen.
Auch grün-sozialistische Journalisten sollten sich der Aufklärung verpflichtet sein: kritische und rationale Prüfung von Argumenten und Tatsachenbehauptungen. Dennoch obsiegt immer wieder die Neigung, Störendes und nicht Genehmes zu verdrängen oder zu zensieren. Wie einst in der DDR.
23.09.2016 - Illners rote Wahlkampf-Show
Was Sie schon immer über „Rechtsextremismus- und Demokratieforscher“
geahnt haben, aber eigentlich nicht so genau wissen wollten, führte ein
gewisser Oliver Decker so haarklein wie ellenlang aus, dass Sie am Ende
nur verstanden haben: Alles Nazis – außer Mutti! Und Sie haben recht,
nichts anderes hat er gesagt. Berühmt „seine“ Studie von der „enthemmten
Mitte“, die eindrucksvoll belegte, dass Dummschwätz inzwischen in
Deutschland als anerkannte Wissenschaft gilt. Nicht die Mitte ist enthemmt, sondern die Studie. (...)
Hans-Ulrich Jörges dürfte ein gern gesehener Gast bei Merkels Weißwein-Runden sein, so vehement wie er für die Kanzlerin Stellung bezog: „Deutschland hat viel erreicht, darüber muss mehr geredet werden.“ Vielleicht sollte er ihr die eine oder andere Rede schreiben, da tut sich La Merkel noch ein wenig schwer. Aber der Stern-Vize hört das Gras auch auf anderen Wiesen wachsen. Da, wo die roten Blumen blühen.
„Da tut sich viel mehr als man so sieht“, raunt der Journalist. Und weiß von einem „Vier- Punkte-Plan“ von Oskar Lafontaine, der für die SPD zumutbar sei. Und Oppermann verplappert sich am Ende: Rot-Rot-Grün? Für ihn sei auf jeden Fall das Beste, „wenn die CDU in die Opposition gehe, um sich zu regenerieren.“ Das Schöne an Herrn Oppermann, auch Merkel sieht ihm sofort an, dass sie ihm nicht trauen kann.
Hans-Ulrich Jörges dürfte ein gern gesehener Gast bei Merkels Weißwein-Runden sein, so vehement wie er für die Kanzlerin Stellung bezog: „Deutschland hat viel erreicht, darüber muss mehr geredet werden.“ Vielleicht sollte er ihr die eine oder andere Rede schreiben, da tut sich La Merkel noch ein wenig schwer. Aber der Stern-Vize hört das Gras auch auf anderen Wiesen wachsen. Da, wo die roten Blumen blühen.
„Da tut sich viel mehr als man so sieht“, raunt der Journalist. Und weiß von einem „Vier- Punkte-Plan“ von Oskar Lafontaine, der für die SPD zumutbar sei. Und Oppermann verplappert sich am Ende: Rot-Rot-Grün? Für ihn sei auf jeden Fall das Beste, „wenn die CDU in die Opposition gehe, um sich zu regenerieren.“ Das Schöne an Herrn Oppermann, auch Merkel sieht ihm sofort an, dass sie ihm nicht trauen kann.
Donnerstag, 22. September 2016
22.09.2016 - Desinformation
Peter Scholl-Latour am 23.3.2014 im TAGESSSPIEGEL:
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
Mittwoch, 21. September 2016
21.09.2016 - Dogma
Vielen
Dank, lieber Monsignore ... ich werde Ihnen demnächst eine Kopie von einer
wunderbaren und auch christlichen Film- Satire, einen Film namens
"Dogma", auf DVD in den Briefkasten legen ... eine Satire über
gefallene Engel ... Komödie ist, nach Aristoteles, eine Tragödie mit anderen
Vorzeichen (+/-) ... leider mögen viele Menschen, die der Kirche und dem
Glauben nicht nahe sind, diesen Film überhaupt nicht - ich liebe diesen Film
sehr - christlich sein heißt auch Humor haben ... auch im Glauben ...
Für Christen
Mit Dogmen ist das so eine Sache. Dogmen - das sind festgefügte Glaubensgrundsätze
- sind unverrückbar festzustehen. Für immer, soll heißen, bis in alle Ewigkeit.
Dass das kein guter Zustand ist, in dem sich besonders die katholische Kirche
momentan befindet, das demonstriert Kevin Smith mit seiner Satire Dogma -
nachhaltig, schräg, extrem bissig.
Worum geht's? Durch augenscheinlichen Zufall entdecken die beiden Exil-Engel
Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck), dass
es für sie, die bei Gott in Ungnade gefallen sind, doch noch einen Weg zurück
in himmlische Gefilde gibt. Niemand Geringeres als die katholische Kirche
selbst liefert Gottes Unfehlbarkeit ans Messer, weil ein Bischof in New Jersey
einen gewissen Modernisierungsbedarf seiner Institution verspürt.
Tja, und nun
kommen wir zum Dogma. Die Sache ist nun die: der Bischof bietet nämlich all
jenen Gläubigen, die an diesem speziellen Tag durch sein Kirchentor schreiten,
den Erlass all ihrer Sünden an.
Was liegt da für unsere beiden gefallenen Engel auf
Erden näher, als sich auf eine kleine Reise nach New Jersey zu begeben, um
zurück nach Hause zu kommen? Nichts, genau.
Es gibt nur ein Problem: Gott hat sie eigentlich
verbannt, und die Kirche öffnet den beiden sozusagen die Hintertür. Würden sie
es schaffen, könnte Gott halt nichts mehr machen, weil... ach, selber schauen.
...
20.09.2016 - Verpflichtet
Journalisten sehen sich der Aufklärung
verpflichtet, also der kritischen und rationalen Prüfung von Argumenten und
Tatsachenbehauptungen. Dennoch obsiegt immer wieder die Neigung, Störendes und
nicht Genehmes zu verdrängen oder zu zensieren.
Diskussion in der ZEIT-Redaktion -
Argumente
"Wer die anderen als die ‘demokratischen’ Parteien ettiketiert, schließt
die AfD aus. Wer einen Satz mit der ‘rechtspopulistischen AfD’ einleitet,
vermittelt, dass eh egal sei, was jetzt folge.”
“Wer die AfD dämanonisiert, indem er sie mit Neonazis gleichsetzt, macht es
nicht nur der AfD zu leicht, sondern auch sich selbst. Er drückt sich davor, im
Konkreten nachzuweisen, wo die AfD Grenzen überschreitet.”
“AfD-Politiker werden zum Beispiel als
‘Rattenfänger’ (NDR) bezeichnet – womit man nicht nur die Politiker, sondern
auch deren Anhänger beschimpft.”
“AfD-Politiker kalkulieren mit dem enormen
emotionalen Aufruhr, den ihre Äußerungen provozieren. (Anmerkung: bewussten
Provokationen, von denen man wieder zurückrudern kann.) Sie machen Politik über
den Kampf um Begriffe. Gerade deshalb wäre es besser, inhaltlich, analytisch,
faktenreich zu entgegnen.”
“Es gibt zwei AfD-Obsessionen. Die eine: Es wird
über die AfD in einem Maß berichtet, als sei sie derzeit das wichtigste Thema
der Welt. Die zweite: Es gibt eine Obsession der Ausgrenzung. Die
Berichterstattung über die AfD wird als ‘Wir gegen die’ zelebriert. Ständig ist
von ‘uns’ und ‘denen’ die Rede, als gäbe es keine Gemeinsamkeiten. So macht man
die AfD dann tatsächlich zu jener Fundamentalopposition, die sie vorgibt zu
sein.”
“Sprachliche Ausgrenzung wird die AfD jedenfalls
nicht verschwinden lassen, sondern eher stärken.”
Montag, 19. September 2016
19.09.2016 - Mörder
Das Opfer in Claus-Brunners Wohnung war ein Ex-Kollege des "Piraten"
Die Nachrichtenlage rund um den toten Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner (44) ebbt nicht ab. Bevor er Selbstmord beging, soll er einen Mann missbraucht und ihn getötet habe ...
bz-berlin.de
Hätte ein schwuler Schwarzer aus der CSU einen anderen Mann umgebracht - und dann Selbstmord begangen, da hätte die deutsche Presse gebebt ...Warum schwieg die deutsche Presse/TV (in der Mehrheit) über dieses offensichtliche Verbrechen (Mord durch Pirat-Politiker, Selbstmord, etc.) so lange ... jeder, der diesen komischen Pirat aus Berlin im TV-Talk gesehen hatte, der wusste - dass der Junge reichlich meschugge war ... eine Tragödie für zwei Menschen ... für Oper und Täter ... ein schwuler Pirat-Politiker (als Stalker) ist ein Mörder ...
Abonnieren
Posts (Atom)