Samstag, 24. September 2016

23.09.2016 - Illners rote Wahlkampf-Show

Was Sie schon immer über „Rechtsextremismus- und Demokratieforscher“ geahnt haben, aber eigentlich nicht so genau wissen wollten, führte ein gewisser Oliver Decker so haarklein wie ellenlang aus, dass Sie am Ende nur verstanden haben: Alles Nazis – außer Mutti! Und Sie haben recht, nichts anderes hat er gesagt. Berühmt „seine“ Studie von der „enthemmten Mitte“, die eindrucksvoll belegte, dass Dummschwätz inzwischen in Deutschland als anerkannte Wissenschaft gilt. Nicht die Mitte ist enthemmt, sondern die Studie. (...)
 

Hans-Ulrich Jörges dürfte ein gern gesehener Gast bei Merkels Weißwein-Runden sein, so vehement wie er für die Kanzlerin Stellung bezog: „Deutschland hat viel erreicht, darüber muss mehr geredet werden.“ Vielleicht sollte er ihr die eine oder andere Rede schreiben, da tut sich La Merkel noch ein wenig schwer. Aber der Stern-Vize hört das Gras auch auf anderen Wiesen wachsen. Da, wo die roten Blumen blühen.
 

„Da tut sich viel mehr als man so sieht“, raunt der Journalist. Und weiß von einem „Vier- Punkte-Plan“ von Oskar Lafontaine, der für die SPD zumutbar sei. Und Oppermann verplappert sich am Ende: Rot-Rot-Grün? Für ihn sei auf jeden Fall das Beste, „wenn die CDU in die Opposition gehe, um sich zu regenerieren.“ Das Schöne an Herrn Oppermann, auch Merkel sieht ihm sofort an, dass sie ihm nicht trauen kann.

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