Ich habe in meinem Leben bei Wahlen im
Lande immer Din-A4-Blätter genommen, mit meine Argumente für die Parteien
niedergeschrieben … in der einen Seite die Plus-Argumente, und auf der anderen
Seite des Blattes die Minus-Argumente der
verschiedenen Parteien...
Wer bei mir auf dem Papier die meisten
Plus-Argumente bekommen hatte, diese Partei habe ich dann auch gewählt.
Ich habe nie nach dem Motto gewählt: Das ist meine Traditionspartei, meine
Lieblingspartei, eine Partei, die schon meine Eltern gewählt hatte, oder weil
Freunde das so politisch machen, etc.
Für mich stellt sich das demokratische
Parteienspektrum in Deutschland so dar:
von AfD bis hin zu den LINKEN – alle sind
wählbar. Alle demokratischen Parteien.
Schade, dass wir keine Kommunisten-Partei
oder Faschisten-Partei mehr haben – wie in Italien oder Frankreich oder in den USA. Dann müssten sich Faschisten und Kommunisten im Alltag
einer Demokratie von ihren Wahngedanken häuten – und im täglichen Politik-Kampf
wehren und ihre Programme neu durchdenken ... auf die Wähler und ihr Denken
und auf Menschlichkeit und Toleranz hin.
Aber in einer politischen Landschaft wie
in Deutschland, in der nur in Paradies-Parteien oder Höllen-Parteien eingeteilt
wird, herrscht der Biedermeier-Geist, der Spießer-Charakter vor .... aber
verständlich in einem Land, das im letzten Jahrhundert zwei blutige Diktaturen
hervorgebracht hatte – unter dem Beifall von Bürgertum, Militär, Adel, Kirchen,
Arbeiterschaft , Handwerk und den Bauern, etc.
Gottseidank, meine Eltern – beide waren
1933 rund 12 Jahre alt - waren niemals in irgendeiner Nazi-Organisation tätig -
wie Erhard Eppler, Walter Jens, Günter Grass, etc. - sie haben das immer
abgelehnt – und sind aus einer deutsch-kommunistischen Diktatur geflohen...
Für mich gilt der Friedrichs-Satz noch:
“Distanz halten, sich nicht gemein machen
mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit
versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.”
Und auch jener ... von Peter Scholl-Latour, der am 23.3.2014 im TAGESSSPIEGEL
sagte:
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
“... Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.”
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