Vielen
Dank, lieber Monsignore ... ich werde Ihnen demnächst eine Kopie von einer
wunderbaren und auch christlichen Film- Satire, einen Film namens
"Dogma", auf DVD in den Briefkasten legen ... eine Satire über
gefallene Engel ... Komödie ist, nach Aristoteles, eine Tragödie mit anderen
Vorzeichen (+/-) ... leider mögen viele Menschen, die der Kirche und dem
Glauben nicht nahe sind, diesen Film überhaupt nicht - ich liebe diesen Film
sehr - christlich sein heißt auch Humor haben ... auch im Glauben ...
Für Christen
Mit Dogmen ist das so eine Sache. Dogmen - das sind festgefügte Glaubensgrundsätze
- sind unverrückbar festzustehen. Für immer, soll heißen, bis in alle Ewigkeit.
Dass das kein guter Zustand ist, in dem sich besonders die katholische Kirche
momentan befindet, das demonstriert Kevin Smith mit seiner Satire Dogma -
nachhaltig, schräg, extrem bissig.
Worum geht's? Durch augenscheinlichen Zufall entdecken die beiden Exil-Engel
Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck), dass
es für sie, die bei Gott in Ungnade gefallen sind, doch noch einen Weg zurück
in himmlische Gefilde gibt. Niemand Geringeres als die katholische Kirche
selbst liefert Gottes Unfehlbarkeit ans Messer, weil ein Bischof in New Jersey
einen gewissen Modernisierungsbedarf seiner Institution verspürt.
Tja, und nun
kommen wir zum Dogma. Die Sache ist nun die: der Bischof bietet nämlich all
jenen Gläubigen, die an diesem speziellen Tag durch sein Kirchentor schreiten,
den Erlass all ihrer Sünden an.
Was liegt da für unsere beiden gefallenen Engel auf
Erden näher, als sich auf eine kleine Reise nach New Jersey zu begeben, um
zurück nach Hause zu kommen? Nichts, genau.
Es gibt nur ein Problem: Gott hat sie eigentlich
verbannt, und die Kirche öffnet den beiden sozusagen die Hintertür. Würden sie
es schaffen, könnte Gott halt nichts mehr machen, weil... ach, selber schauen.
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