Mittwoch, 21. September 2016

21.09.2016 - Dogma



Vielen Dank, lieber Monsignore ... ich werde Ihnen demnächst eine Kopie von einer wunderbaren und auch christlichen Film- Satire, einen Film namens "Dogma", auf DVD in den Briefkasten legen ... eine Satire über gefallene Engel ... Komödie ist, nach Aristoteles, eine Tragödie mit anderen Vorzeichen (+/-) ... leider mögen viele Menschen, die der Kirche und dem Glauben nicht nahe sind, diesen Film überhaupt nicht - ich liebe diesen Film sehr - christlich sein heißt auch Humor haben ... auch im Glauben ...


Für Christen
 
Mit Dogmen ist das so eine Sache. Dogmen - das sind festgefügte Glaubensgrundsätze - sind unverrückbar festzustehen. Für immer, soll heißen, bis in alle Ewigkeit. Dass das kein guter Zustand ist, in dem sich besonders die katholische Kirche momentan befindet, das demonstriert Kevin Smith mit seiner Satire Dogma - nachhaltig, schräg, extrem bissig.
 
Worum geht's? Durch augenscheinlichen Zufall entdecken die beiden Exil-Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck), dass es für sie, die bei Gott in Ungnade gefallen sind, doch noch einen Weg zurück in himmlische Gefilde gibt. Niemand Geringeres als die katholische Kirche selbst liefert Gottes Unfehlbarkeit ans Messer, weil ein Bischof in New Jersey einen gewissen Modernisierungsbedarf seiner Institution verspürt. 

Tja, und nun kommen wir zum Dogma. Die Sache ist nun die: der Bischof bietet nämlich all jenen Gläubigen, die an diesem speziellen Tag durch sein Kirchentor schreiten, den Erlass all ihrer Sünden an.
 
Was liegt da für unsere beiden gefallenen Engel auf Erden näher, als sich auf eine kleine Reise nach New Jersey zu begeben, um zurück nach Hause zu kommen? Nichts, genau.
 
Es gibt nur ein Problem: Gott hat sie eigentlich verbannt, und die Kirche öffnet den beiden sozusagen die Hintertür. Würden sie es schaffen, könnte Gott halt nichts mehr machen, weil... ach, selber schauen. ...

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