2.500 Jahre europäische Geschichte -
Krieg ist wie eine Naturgewalt ... Kriege wirken auf Menschen wie eine
Droge ... Religionen halfen nicht, im Gegenteil ... sie warfen Öl zum
Feuer an ... zum Beispiel ...
"Zehn Jahre nach der Schlacht bei
Marathon erhalten die Griechen erneut die Gelegenheit, sich gegen die
Perser zu behaupten. Der unerwartete Sieg in der Seeschlacht bei Salamis
versetzt den Expansionsgelüsten des Perserkönigs Xerxes den endgültigen Todesstoß.
Im September des Jahres 480 vor Christus kommen die griechischen
Strategen und ihre Verbündeten in einiger Entfernung vom brennenden
Athen zu einer Sonderversammlung zusammen. Stunden zuvor hatten die
Perser die Stadt erobert. Doch die Bürger Athens hatten auf die Insel
Salamis fliehen können.
Die Gesichter sind ernst. Die Kämpfe der
letzten Wochen haben an den Kräften gezehrt, und angesichts der Überzahl
des Feindes wächst die Verunsicherung. Doch jetzt zu kapitulieren würde
bedeuten, vom Feind unterjocht und versklavt zu werden und damit das
Schicksal der bereits besiegten griechischen Brüder zu teilen. Die
Herausforderung ist gewaltig.
Die kriegerische Auseinandersetzung
wird aufs Meer verlagert, und so kommt es zur entscheidenden Seeschlacht
bei Salamis. Mit einem Sieg der Griechen über die Perser rückt zum
ersten Mal die Möglichkeit in greifbare Nähe, die Herrscherambitionen
des persischen Königs Xerxes abzuwenden, beziehungsweise völlig zu
zerschlagen. Die Hoffnung auf eine wahrhaftige Demokratie in Athen
wächst ..."
Mittwoch, 01. Juni um 17:30 Uhr (53 Min.) ARTE
Ernst
Jünger 'In Stahlgewittern': „Irgendwie drängt sich auch dem ganz
einfachen Gemüt die Ahnung auf, daß sein Leben in einen ewigen Kreislauf
geschaltet, und daß der Tod des einzelnen gar kein so bedeutungsvolles
Ereignis ist.“
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