Mittwoch, 8. Juni 2016

08.06.2016 - Siege Athens

2.500 Jahre europäische Geschichte - Krieg ist wie eine Naturgewalt ... Kriege wirken auf Menschen wie eine Droge ... Religionen halfen nicht, im Gegenteil ... sie warfen Öl zum Feuer an ... zum Beispiel ...
 

"Zehn Jahre nach der Schlacht bei Marathon erhalten die Griechen erneut die Gelegenheit, sich gegen die Perser zu behaupten. Der unerwartete Sieg in der Seeschlacht bei Salamis versetzt den Expansionsgelüsten des Perserkönigs Xerxes den endgültigen Todesstoß.
 

Im September des Jahres 480 vor Christus kommen die griechischen Strategen und ihre Verbündeten in einiger Entfernung vom brennenden Athen zu einer Sonderversammlung zusammen. Stunden zuvor hatten die Perser die Stadt erobert. Doch die Bürger Athens hatten auf die Insel Salamis fliehen können.
Die Gesichter sind ernst. Die Kämpfe der letzten Wochen haben an den Kräften gezehrt, und angesichts der Überzahl des Feindes wächst die Verunsicherung. Doch jetzt zu kapitulieren würde bedeuten, vom Feind unterjocht und versklavt zu werden und damit das Schicksal der bereits besiegten griechischen Brüder zu teilen. Die Herausforderung ist gewaltig.
 

Die kriegerische Auseinandersetzung wird aufs Meer verlagert, und so kommt es zur entscheidenden Seeschlacht bei Salamis. Mit einem Sieg der Griechen über die Perser rückt zum ersten Mal die Möglichkeit in greifbare Nähe, die Herrscherambitionen des persischen Königs Xerxes abzuwenden, beziehungsweise völlig zu zerschlagen. Die Hoffnung auf eine wahrhaftige Demokratie in Athen wächst ..."
 

Mittwoch, 01. Juni um 17:30 Uhr (53 Min.) ARTE
 

Ernst Jünger 'In Stahlgewittern': „Irgendwie drängt sich auch dem ganz einfachen Gemüt die Ahnung auf, daß sein Leben in einen ewigen Kreislauf geschaltet, und daß der Tod des einzelnen gar kein so bedeutungsvolles Ereignis ist.“

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