SOZIs und ihr Hass auf Schwule ... Friedrich Engels war bis ins Mark
homophob.
Besonders bekannt ist ein überlieferter Brief von Friedrich
Engels, in dem er sich über den berühmten Homoaktivisten Karl Heinz
Ulrichs äußert. Diese versuchte die Arbeiterbewegung für die Sache der
Gays zu gewinnen und so schickte er den beiden Arbeiterführern Marx und
Engels ein Exemplar seines Buches. Die Reaktion von Friedrich Engels ist
unmissverständlich:
„Das ist ja ein ganz kurioser ‚Urning‘,
den Du mir da geschickt hast. Das sind ja äußerst widernatürliche
Enthüllungen. Die Päderasten fangen an sich zu zählen und finden, daß
sie eine Macht im Staate bilden. Nur die Organisation fehlte, aber
hiernach scheint sie bereits im geheimen zu bestehen. Und da sie ja in
allen alten und selbst neuen Parteien, von Rösing bis Schweitzer, so
bedeutende Männer zählen, kann ihnen der Sieg nicht ausbleiben. ‚Guerre
aux cons, paix aux trous-de-cul‘ (Krieg den Fotzen, Friede den
Arschlöchern), wird es jetzt heißen. Es ist nur ein Glück, daß wir
persönlich zu alt sind, als daß wir noch beim Sieg dieser Partei
fürchten müßten, den Siegern körperlich Tribut zahlen zu müssen. Aber
die junge Generation! Übrigens auch nur in Deutschland möglich, daß so
ein Bursche auftritt, die Schweinerei in eine Theorie umsetzt und
einladet: introite usw. Leider hat er noch nicht die Courage, sich offen
als ‚Das‘ zu bekennen, und muß noch immer coram publico ‚von vorn‘,
wenn auch nicht ‚von vorn hinein‘, wie er aus Versehen einmal sagt,
operieren. Aber warte erst, bis das neue norddeutsche Strafgesetz die
droits de cul anerkannt hat, da wird es ganz anders kommen."
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