Sonntag, 21. Februar 2016

21.09.2016 - Eintritte



In allen Parteien (CDU, SPD, Grünen, Linke, FDP) – außer der CSU – übertraf die Zahl der Austritte die der Eintritte.
 
STERN: „Die Parteien leiden unter einem drastischen Mitgliederrückgang. Nach Recherchen des stern haben die im Bundestag vertretenen Parteien und die FDP im vergangenen Jahr rund 32.800 Mitglieder verloren. Den größten Verlust erlitt die SPD, bei der 14.368 Parteigenossen austraten. Dahinter folgt die CDU, die 2015 einen Rückgang von rund 13.100 Mitgliedern verzeichnete.

Die Parteien begründen den Mitgliederschwund vor allem mit dem demografischen Wandel: Der Nachwuchs könne die Zahl der Sterbefällen nicht ausgleichen. So beschwichtigt die CDU-Parteizentrale: "Wie bei allen großen Organisationen geht auch bei der CDU die Mitgliederzahl zurück – nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung. Es treten aber auch nach wie vor jeden Monat rund 1000 Menschen in die CDU ein." 

Wer die Statistik genau analysiert, stellt indes fest: Der Mitgliederschwund liegt keineswegs nur am demografischen Wandel. Denn in allen Parteien – außer der CSU – übertraf die Zahl der Austritte die der Eintritte. Nur bei der CSU wollten mit rund 4400 Bürgern deutlich mehr Menschen in die Partei hinein als raus – CSU-Chef und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer kann sich in seiner Politik bestärkt fühlen. Unterm Strich verlor die CSU aufgrund von Sterbefällen dennoch rund 2000 Mitglieder.“

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