Samstag, 6. Februar 2016

06.02.2016 - Nazi und Stasi

Die deutschen Gewerkschaften sind 1933 und 1934 von den Nationalsozialisten verboten worden – man kann auch sagen: überführt wurden in die nationale Arbeitsfront.
 

Die Mehrheit der sozialdemokratischen und kommunistischen Gewerkschaftsfunktionäre sind mit flatternden Fahnen zu den Nazis übergelaufen. Ebenso die Gewerkschaftsmitglieder. Jetzt waren sie Volksgenossen in der Deutschen Arbeitsfront (DAF) und Mitglied im Club „Kraft durch Freude“.
 

Denn die Nazis waren wie die kommunistischen und Sozi-Gewerkschafter antiklerikal und streng sozialistisch – mit dem Unterschied nur, dass die Nazis nicht international, aber sehr antisemitisch waren. Sie waren Mitglied der Internationale aller nationalistischen Nationen. Aber das waren die Kommunisten stalinistischer Prägung ebenfalls: national und antisemitisch.
 

In der Einheitsgewerkschaft der Bundesrepublik waren Kommunisten und Sozis wieder vereint – zusammen mit den vielen IM-Stasis, die heftig mit dem DGBD der DDR zusammen arbeiteten.
 

Die westdeutschen DGB-Gewerkschaften pflegten darüber hinaus heftige Kommunikation und Besuche mit den kommunistischen Gewerkschaften des Ostblocks.
 

Nur mit der neuerstandenen polnischen Gewerkschaft Solidarnosc gab es keine Kontakte. Weil die westdeutschen DGB-Gewerkschaften die polnisch Solidarnosc als klerikal, national, antisozialistisch und nicht solidarisch beschimpften – und ablehnten. Auch im Unterland und in Heilbronn.
 

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die deutschen Kirchen, insbesondere die Katholische Kirche, die eigentümliche Verbrüderung von Gewerkschaften und Nazis noch im Ohr und im Blick. Bei Wahlen empfahl die Katholische Kirche zum Beispiel nur christlich zu wählen – und hatte ihren Mitgliedern empfohlen, nur christlichen Gewerkschaften beizutreten.
 

Der DGB tobte und schäumte - und beschimpfte die Kirchen und ihre Empfehlungen als undemokratisch und klerikalfaschistisch. DGB und ihre Gewerkschaften empfohlen ihren Mitgliedern ebenfalls parteilich zu wählen - zunächst kommunistisch und sozialdemokratisch, später nur sozialdemokratisch zu wählen.
 

Heute sind die DGB und ihre Gewerkschaften wieder eingebettet in einer neuen Volksfront von schwarz-rot-grün-tiefroten eingebettet. Dank Angela Merkel, die FDJ-Sekretärin a. D. Aus der DDR. Gewerkschaften hetzen nur noch gegen die AfD… 

Und hetzen ihre Antifa und Autonomen und Gewerkschaftsjugend auf ihre selbsternannten "neuen Faschisten und Nazis“. Warum? Die deutschen Gewerkschaften haben sich mit dem westlichen Kapitalismus engagiert - haben sich zur Kapitalismus-Nutte degradieren lassen. Wie in den USA.

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