Die deutschen Gewerkschaften sind 1933 und 1934 von
den Nationalsozialisten verboten worden – man kann auch sagen: überführt
wurden in die nationale Arbeitsfront.
Die Mehrheit der
sozialdemokratischen und kommunistischen Gewerkschaftsfunktionäre sind
mit flatternden Fahnen zu den Nazis übergelaufen. Ebenso die
Gewerkschaftsmitglieder. Jetzt waren sie Volksgenossen in der Deutschen
Arbeitsfront (DAF) und Mitglied im Club „Kraft durch Freude“.
Denn die Nazis waren
wie die kommunistischen und Sozi-Gewerkschafter antiklerikal und streng
sozialistisch – mit dem Unterschied nur, dass die Nazis nicht
international, aber sehr antisemitisch waren. Sie waren Mitglied der
Internationale aller nationalistischen Nationen. Aber das waren die
Kommunisten stalinistischer Prägung ebenfalls: national und
antisemitisch.
In der Einheitsgewerkschaft der Bundesrepublik waren
Kommunisten und Sozis wieder vereint – zusammen mit den vielen
IM-Stasis, die heftig mit dem DGBD der DDR zusammen arbeiteten.
Die
westdeutschen DGB-Gewerkschaften pflegten darüber hinaus heftige
Kommunikation und Besuche mit den kommunistischen Gewerkschaften des
Ostblocks.
Nur mit der neuerstandenen polnischen Gewerkschaft
Solidarnosc gab es keine Kontakte. Weil die westdeutschen
DGB-Gewerkschaften die polnisch Solidarnosc als klerikal, national,
antisozialistisch und nicht solidarisch beschimpften – und ablehnten.
Auch im Unterland und in Heilbronn.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
hatten die deutschen Kirchen, insbesondere die Katholische Kirche, die
eigentümliche Verbrüderung von Gewerkschaften und Nazis noch im Ohr und
im Blick. Bei Wahlen empfahl die Katholische Kirche zum Beispiel nur christlich zu wählen – und hatte ihren Mitgliedern empfohlen, nur christlichen
Gewerkschaften beizutreten.
Der DGB tobte und schäumte - und
beschimpfte die Kirchen und ihre Empfehlungen als undemokratisch und klerikalfaschistisch. DGB und ihre Gewerkschaften empfohlen ihren Mitgliedern
ebenfalls parteilich zu wählen - zunächst kommunistisch und
sozialdemokratisch, später nur sozialdemokratisch zu wählen.
Heute
sind die DGB und ihre Gewerkschaften wieder eingebettet in einer neuen
Volksfront von schwarz-rot-grün-tiefroten eingebettet. Dank Angela
Merkel, die FDJ-Sekretärin a. D. Aus der DDR. Gewerkschaften hetzen nur
noch gegen die AfD…
Und hetzen ihre Antifa und Autonomen und
Gewerkschaftsjugend auf ihre selbsternannten "neuen Faschisten und
Nazis“. Warum? Die deutschen Gewerkschaften haben sich mit dem
westlichen Kapitalismus engagiert - haben sich zur Kapitalismus-Nutte
degradieren lassen. Wie in den USA.
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