Samstag, 30. Juli 2016

30.07.2016 - Queer As Folk (7)

Brian Faust (3)

„Queer As Folk“ – erste  Episode … das war eine schön-dramatische ironische Exposition (siehe auch aristotelische Dramentheorie) bei der TV-Serie “Queer als Folk” - mit dem frühen Abspritzen und Kinder bekommen ... Es geht in den vielen Filmchen (4 Episoden pro DVD- 23 DVDs insgesamt)  - viel um Sucht ...Alkoholsucht, Sexsucht, Pornosucht, Crystal-Sucht, Liebes-Sucht, Harmonie-Sucht, Erfolgssucht, etc. ... 

Süchte nach einem intakten Familienleben oder funktionierenden Partnerschaften oder nur Sextreffen ...diese Sehnsüchten und Lieben sind garniert vom Scheitern und von wenigen Momenten des Glücks ... wie im richtigen Leben.

Der US-amerikanische Recht auf Glück – ironisiert und teilweise stark karikiert. Das ist seit über hundert Jahren die amerikanische Kulturrevolution. Und daran glauben viele Menschen – all überall.

Alle „Queer As Folk-Charaktere“ stammen aus Chaosverbindungen ... wie auch so oft im Leben. Spießige Hetero-(Schwul)-Ehen, Unterschichten-Verbindungen,  Zille-Proleten-Paare ... Spießer- und Biedermeier-Welten ... am Rande des Untergangs – das Leben ist ein Tanz „Auf Messers Schneide“ (The Razor’s Edge - siehe den Roman von William Somerset Maugham.)

Wer seinen Mitmenschen den Himmel auf Erden verspricht (wie die USA-Verfassung ), der bereitet den Menschen oftmals die wahre Hölle auf Erden.

Wie sagte Gerhart Hauptmann in seinen Webern so schön: „A jeder Mensch hat halt ’ne Sehnsucht“ (letzter Satz des dritten Aktes aus dem Theaterstück „Die Weber“).

Wenn ein Staat verspricht, dass jeder Mensch in seinem Leben das Recht auf sein Glück hat, dann darf sich dieser Staat nicht wundern, dass der Mensch - wenn er nicht das große Glück bekommt -  sich seinen Traum vom Glück selber zimmert.

Ganz in der Tradition seit Menschendenken: den große Traum wird mittels Rauschgiften realisiert  ... quasi das tägliche Glück auf der Weltenbühne.

„Die ganze Welt ist Bühne - und alle Frauen und Männer bloße Spieler; sie treten auf und gehen wieder ab.“ (Shakespeare)

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