Sonntag, 24. Juli 2016

24.07.2016 - Zwille

"Es gibt einen Augenblick des Glückes, der uns jäh überfällt. Er verdrängt die Gedanken wie das absolute Licht den Schatten; die Sterne müssen günstig stehen.

Er wusste nicht, wie es werden sollte; er hatte keinen Plan. Aber es würde gut werden. Es würde glücken, selbst ohne vergänglichem Ruhm.

(...) Er würde teilhaben, denn das Schöne gehört uns allen; an ihm gibt es kein Eigentum. Es ist unteilbar; wir finden uns in ihm. Wir finden und vegessen uns im Anderen; wir sind nicht mehr allein."
Ernst Jünger, "Die Zwille"

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