Vor allem Gale Harold als Darsteller des Hauptdarstellers Brian Kinney - ich habe selten einen intensive und wunderbare Darstellung - reduziert auf das notwendige in Gesten, Mimik ... in der Originalsprache Englisch zum Weinen und Jubeln schön. So wird der Charakter des Brian plastisch und intensiv - wie eine Liebesdroge.
Aber die Staffeln 4 und 5 sind vom Drehbuch her eine teilweise grauenvollen Zumutung. Als ob
fundamentalistische Funktionäre der Schwul- und Lesbenbewegung an den
Drehbüchern mitgestrickt und hineingeschmiert hätten.
Vor allem in der Staffel 5 war kaum politisch-schwule Spießer-Propaganda zu sehen und
zu hören. So kann man auch eine sehr erfolgreiche TV-Serie an die
Wand fahren – bzw. zerstören.
Gott sei Dank wurde die Produktion dieser
abgestürzten TV-Serie „Queer As Folk“ dann eingestellt.
Aber das ist oft so – wenn
sich ein Projekt sehr erfolgreich herausstellt, da wollen hysterische Hyänen ihren vermeintlichen Teil vom Erfolg herausreißen - und damit zerstören
sie das Projekt. So auch bei Queer A Folks. Eigentlich sehr, sehr, sehr schade.
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