Nach Inkrafttreten der Rassengesetze 1938
gab Pius XI. eine Anti-Rassismus-Enzyklika in Auftrag, wurde jedoch von
seinen eigenen Mitarbeitern ausgebremst.
In einer Audienz im Herbst 1938
verurteilte Pius XI. hinter verschlossenen Türen deutlich den
antisemitischen Kurs Mussolinis: "Es ist unmöglich, dass Christen dem
Antisemitismus folgen. Wir erkennen an, dass jeder das Recht zur
Selbstverteidigung hat und notwendige Maßnahmen zum Schutz seiner
legitimen Interessen treffen kann. Doch Antisemitismus ist unzulässig.
Im geistigen Sinne sind wir alle Semiten."
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