Milo Yiannopoulos (32), schwul,
Republikaner ... er ist die lauteste Stimme einer jungen Generation, die
sich dagegen wehrt, dass man ihr für ihre Abneigung gegenüber dem
Feminismus, der PC-Kultur, der Globalisierung, dem Islam oder dem ihrer
Meinung nach übertriebenen Mitleid für Minderheiten ein schlechtes
Gewissen macht.
Der schwule und selbstbewusste Milos hat seine Tour "The Dangerous Fagot Tour" genannt, die "Tour der gefährlichen Schwuchtel".
In großen Buchstaben steht der Name neben seinem lächelnden Gesicht am
Tourbus.
In seinen Auftritten macht er sich mit großem Augenaufschlag
über Lesben lustig, mit übertrieben exaltiertem Gehabe über
Feministinnen, über sich selbst und die liberalen Eliten. Dazu
präsentiert er Fakten, Statistiken und immer wieder die eine Lösung:
Donald Trump.
Das Ganze ist verpackt in einen ironischen
Stand-up-Comedian-Ton. Nur wenn Yiannopoulos vor den Gefahren des Islams
warnt, wird er ernst. Nach dem Vortrag in Texas sagt einer der
Besucher: "Milo ist der Provokateur, der wir gerne sein wollen. Er ist
interessant und skandalös. Milo ist unser Oscar Wilde."
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