Auch die FAZ
hat diese WAHL verloren … Kaputte "Umfragen" und
schweigende Mehrheiten haben Hillary Clinton die Niederlage gebracht. Zu sicher
waren sich alle, dass die Umfragen die reale Situation spiegeln und dass Trumps
Verhalten ihm das Rückgrat brechen würde. ...
Ausmaß der political correctness,
das in Deutschland herrscht, ist nur ein Schatten gegen die Zustände in den USA
- im einst freiesten Land der Welt. An den Universitäten terrorisieren
fanatische Randgruppen, die auch vor Gewalt nicht
zurückschrecken, die Mehrheit der Studenten. Es gibt inzwischen ganze
Handbücher mit Wörtern oder Ausdrücken, die man nicht mehr benutzen darf, weil
irgendjemand sich beleidigt fühlen könnte.
Statt dessen werden absurde
Formulierungen vorgeschrieben, die an die "Jahresendflügelfigur" der
ehemaligen DDR erinnern. Die Reden von Donald Trump mit ihren unverblümten
Ausdrücken, die bei uns als rüpelhaft empfunden wurden, müssen in den USA wie
das Sprengen von Ketten, wie das Ablegen von Augenbinden, wie ein Windhauch der
Freiheit empfunden worden sein. Deshalb auch der unerwartet große Zuspruch von
Leuten, die eben nicht zu den "Ungebildeten" zählen. Wann wird bei uns
jemand mit der gleichen Furchtlosigkeit die Dinge beim Namen nennen? ...
Wer
klatscht in den Kneipen ... "Man konnte immer genau vorhersagen, wer bei
Trump-Siegesmeldungen klatscht. Es waren die Leute, die nach körperlicher
Arbeit aussehen, Leute mit Tätowierungen, die Frauen ein bisschen zu stark
geschminkt, die Männer ein bisschen zu dick oder zu muskelbepackt, die mit den
zu kurzen Röcken und mit den geschmacklosen T-Shirts, Leute, die wissen, dass
sie für die da oben der Abschaum sind, das blöde Stimmvieh, und die wissen,
dass ihre Stimme die einzige Antwort ist, die die diese verdammten Arschlöcher
verstehen."
Mit Trumps
Sieg hat die fast absolute Mehrheit der linksliberalen Medien in USA ihre Würde
und ihre neutrale Haltung im Wahlkampf verloren ... weil ihre korrupten
Journalisten sich für einen Präsidenten-Kandidaten gemein gemacht hatten ...
die große Journalisten-Sünde in einer westlichen Demokratie:
„Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz
halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten,
nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool
bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir
vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten
und dir zuhören.“
Hanns Joachim Friedrichs
Hanns Joachim Friedrichs
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