Mit ihren politischen Utopien sind die 68er glücklicherweise auf der
ganzen Linie gescheitert.
Historiker Timothy Garton Ash: «Von heute aus
betrachtet, erscheint die marxistische, trotzkistische, maoistische oder
anarcholibertäre Rhetorik von 1968 weitgehend lächerlich und moralisch
verantwortungslos. Es handelte sich, um George Orwell zu zitieren, um
eine Art Spiel mit dem Feuer, gespielt von Leuten, die nicht einmal
wussten, dass Feuer heiss ist.» ...
Von der einstigen Staatskritik, der
Skepsis gegenüber der Macht und der von Marcuse gepredigten «repressiven
Toleranz» war bei vielen ohnehin schnell nichts mehr zu spüren: Die
selbsternannten Nonkonformisten wurden nicht selten zu aalglatten
Karrieristen und überzeugten Etatisten. (siehe NZZ)
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