Freitag, 18. November 2016

18.11.2016 - Nonkonformist

Mit ihren politischen Utopien sind die 68er glücklicherweise auf der ganzen Linie gescheitert. 

Historiker Timothy Garton Ash: «Von heute aus betrachtet, erscheint die marxistische, trotzkistische, maoistische oder anarcholibertäre Rhetorik von 1968 weitgehend lächerlich und moralisch verantwortungslos. Es handelte sich, um George Orwell zu zitieren, um eine Art Spiel mit dem Feuer, gespielt von Leuten, die nicht einmal wussten, dass Feuer heiss ist.» ...

Von der einstigen Staatskritik, der Skepsis gegenüber der Macht und der von Marcuse gepredigten «repressiven Toleranz» war bei vielen ohnehin schnell nichts mehr zu spüren: Die selbsternannten Nonkonformisten wurden nicht selten zu aalglatten Karrieristen und überzeugten Etatisten. (siehe NZZ)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen