Dienstag, 29. März 2016

29.03.2016 - Na, so was?

In der CDU in Baden-Württemberg gibt es weiter Rücktrittsforderungen an CDU-Fraktionschef Guido Wolf, der Spitzenkandidat seiner Partei zur Landtagswahl 2016 war, und auch an Thomas Strobl, der 

CDU-Landesvorsitzende, der die Union in die schlimmsten CDU-Niederlage in Südwest geführen hatte. CDU-Vorstandsmitglied Eugen Schwätzler sagte der „Freiburger Zeitung“, nach einer solch krachenden Niederlage sei es an der Zeit, dass jeder seine Rolle überdenke – vor allem die beiden Verantwortlichen in der Union. „Aus meiner Sicht wäre zwingend gewesen, wenn auch am Wahlabend eine entsprechende Reaktion auf das katastrophale Ergebnis gekommen wäre, wenn man es mit Demut anerkannt und möglicherweise Konsequenzen gezogen hätte.“ 

Das, so Schwätzler, hätte vieles einfacher gemacht. Die CDU-Basis und die Wähler insgesamt hätten dies nach dieser Niederlage auch erwartet. Vor allem von Thomas Strobl, der in zwei Landtagswahlen - 2011 und 2016 - als CDU-Generalsekretär oder CDU-Landesvorsitzender für zwei Niederlage verantwortlich ist. Wolf und Strobl lehnen Rücktritte bislang ab.

 

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