In der
CDU in Baden-Württemberg gibt es weiter Rücktrittsforderungen an
CDU-Fraktionschef Guido Wolf, der Spitzenkandidat seiner Partei zur
Landtagswahl 2016 war, und auch an Thomas Strobl, der
CDU-Landesvorsitzende,
der die Union in die schlimmsten CDU-Niederlage in Südwest geführen hatte.
CDU-Vorstandsmitglied Eugen Schwätzler sagte der „Freiburger Zeitung“, nach
einer solch krachenden Niederlage sei es an der Zeit, dass jeder seine Rolle
überdenke – vor allem die beiden Verantwortlichen in der Union. „Aus meiner
Sicht wäre zwingend gewesen, wenn auch am Wahlabend eine entsprechende Reaktion
auf das katastrophale Ergebnis gekommen wäre, wenn man es mit Demut anerkannt
und möglicherweise Konsequenzen gezogen hätte.“
Das, so Schwätzler, hätte
vieles einfacher gemacht. Die CDU-Basis und die Wähler insgesamt hätten dies
nach dieser Niederlage auch erwartet. Vor allem von Thomas Strobl, der in zwei
Landtagswahlen - 2011 und 2016 - als CDU-Generalsekretär oder
CDU-Landesvorsitzender für zwei Niederlage verantwortlich ist. Wolf und Strobl
lehnen Rücktritte bislang ab.
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