Dienstag, 22. März 2016

22.03.2016 - CDU als DDR-light

Im Landtagswahlkampf 2016 wurde Thomas Strobl, der CDU-Landsvorsitzende, nicht plakatiert - er stand auch nicht zur Wahl. Nur in Heilbronn ließ er sich mit Alexander Throm, seinem Rechtsanwalt in der gemeinsamen Kanzlei, ablichten und das Bild plakatieren. Throm (mit seinem Freund Strobl) verlor am 13.03.2016 gnadenlos. 

Strobl behauptet jetzt, er verhandle in Stuttgart für eine neue Koalition - für die CDU. Im Auftrag von Angela Merkel, die mit ihrem Politik-Kurs die Christdemokraten im Ländle am 13.03.2016 an die Wand gefahren hat. Die gewählten Landtagsabgeordnete von CDU haben in Stuttgart nichts zu melden. Die dürfen höchstens zuhören.
 

Ich habe gelernt: Die Parteien können in unserer Demokratie Kandidaten aufstellen. Das Volk wählt ihre Abgeordnete - das Parlament. Die gewählten Abgeordneten bilden dann Koaltionen. Die Fraktionen verhandeln miteinander über eine Koalition. Und die Abgeordneten wählen die neue Regierung.
 

In der CDU hat jetzt die FDJ-Sekretärin a. D. Merkel die neue Demokratie à la DDR-light eingeführt, nach der "die Partei immer Recht hat". Das hat mit der alten badischen oder württembergische Demokratie-Tradition nichts zu tun.
Aber OK - für den Berliner Strobl ist die Ländle-SPD Vorbild. Von 24 auf 12 Prozent. Das ist ne starke Leistung. Demnächst in diesem Theater - CDU von 27 auf 17 Prozent - das ist sein Ziel.

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