Im Landtagswahlkampf 2016 wurde Thomas Strobl, der
CDU-Landsvorsitzende, nicht plakatiert - er stand auch nicht zur Wahl.
Nur in Heilbronn ließ er sich mit Alexander Throm, seinem Rechtsanwalt
in der gemeinsamen Kanzlei, ablichten und das Bild plakatieren. Throm
(mit seinem Freund Strobl) verlor am 13.03.2016 gnadenlos.
Strobl
behauptet jetzt, er verhandle in Stuttgart für eine neue Koalition - für
die CDU. Im Auftrag von Angela Merkel, die mit ihrem Politik-Kurs die
Christdemokraten im Ländle am 13.03.2016 an die Wand gefahren hat. Die
gewählten Landtagsabgeordnete von CDU haben in Stuttgart nichts zu
melden. Die dürfen höchstens zuhören.
Ich habe gelernt: Die
Parteien können in unserer Demokratie Kandidaten aufstellen. Das Volk
wählt ihre Abgeordnete - das Parlament. Die gewählten Abgeordneten
bilden dann Koaltionen. Die Fraktionen verhandeln miteinander über eine
Koalition. Und die Abgeordneten wählen die neue Regierung.
In der
CDU hat jetzt die FDJ-Sekretärin a. D. Merkel die neue Demokratie à la
DDR-light eingeführt, nach der "die Partei immer Recht hat". Das hat mit
der alten badischen oder württembergische Demokratie-Tradition nichts
zu tun.
Aber OK - für den Berliner Strobl ist die Ländle-SPD
Vorbild. Von 24 auf 12 Prozent. Das ist ne starke Leistung. Demnächst in
diesem Theater - CDU von 27 auf 17 Prozent - das ist sein Ziel.
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