Freitag, 18. März 2016

18.03.2016 - Dumpfig

So mancher Provinz-Redakteur plustert sich zum Reichspropaganda-Minister à la Goebbels auf. So zum Beispiel der STIMME-Redakteur Uwe Ralf Heer – indem er schreibt: „Demokratische Parteien müssen mit allen anderen demokratischen Parteien koalieren können“.

Müssen? Sie dürfen, wenn sie wollen. Oder versprechen. Müssen muss niemand in der Demokratie. Auch wenn Heer das befiehlt. Das Heer-Begründung für das Koaltions-Muss der Parteien: „Das war der Satz, der von der Wahl gesagt wurde – auch von allen regionalen Kandidaten.“ Wenn das Partei-Kandidaten der STIMME das gesagt haben, dann haben sie einfach dumme Sätze formuliert. Und die STIMME-Redakteure haben dummerweise dazu dumpfig auch noch zugestimmt.

Im alten DDR-Jargon betont Heer: „Fakt ist: Die FDP will nicht mit den Grünen, die SPD sagt eine Ampel mit CDU und FDP ab, weil sie Wahlverlierer Wolf nicht zum Ministerpräsidenten machen möchte – zumindest das ist etwas, was dem Wählerwillen gerecht wird.“ 

Mit diesem Satz lügt Heer frech aus der STIMME in die Welt hinein. 

Der Wähler haben zunächst einmal am 13. März 2016 die vor der Wahl regierende grünrote Koalition abgewählt. Dass Heer mit seiner 70-prozentige  Grün-Redaktion die baden-württembergische Landtagswahl nicht akzeptieren können, das merken die STIMME-Leser schon seit langer Zeit. Das hat zunächst einmal nichts mit  journalistischer und  demokratischer Argumentation zu tun, sondern mit einem diktatorischen Denken - ähnlich mit dem Denken der grünen Öko-SS-Brüdern

Der CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf habe in Heilbronn gesagt: Nach der Wahl - Schwarz-Grün ja, Grün-Schwarz nein. Das ist eine klare und demokratische Aussage eines Spitzenkandidaten. Dass Redakteur Heer diese Logik als grüner STIMME-Chefredakteur nicht versteht, das ist nicht bemerkenswert.   

Propagandist bleibt halt Propagandist – für was der Heer auch immer Werbung macht (ob Sport oder Politik). 

Dass Thomas Strobl aus dem badenwürttembergische Wahlergebnis herausliest, dass die CDU den Ministerpräsident stellen müsse, ist sehr logisch – im Sinne der Landtagswahl 2011, bei der die Grünen mit ihren 24 Prozent den Ministerpräsidenten stellten. 

Dass der STIMME-Redakteur Heer das nicht versteht, das liest man aus vielen seinen Kommentaren heraus. Nach dem Alice-Wonderland-Motto: Huschibuschi - geschrieben.

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