Sonntag, 13. März 2016

13.03.2016 - Rücktritt?



"Typisch für ein gegen das eigene Volk gerichtetes System ist es, Kriminelle zu schonen, aber politische Gegner als Kriminelle zu behandeln."
Alexander Solschenizyn (1918 - 2008)


SPIEGEL: „Über Jahrzehnte Staatspartei - und bald vielleicht Juniorpartner der Grünen. Der Abstieg der CDU in Baden-Württemberg ist beispiellos. Wie konnte das nur passieren?
Vor Winfried Kretschmann und dem Erfolg der Grünen in Baden-Württemberg gab es Erwin Teufel und den Erfolg der CDU. Von Teufel, wie Kretschmann Typ biederer Landesvater, stammt der Satz, dass sich Vertrauen nur ganz langsam aufbaut. Sei es erst mal da, dann trage es. Baue man dagegen Vertrauen ab, "holt man so etwas in keinem Wahlkampf kurzfristig wieder auf".
Das beschreibt die gegenwärtige Lage der Südwest-CDU, des zweitstärksten Landesverbands der Union, treffend. Die Partei hat seit Teufels unfreiwilligem Abgang vor mehr als einem Jahrzehnt stetig Vertrauen abgebaut. Seit fünf Jahren ist sie in Stuttgart in der Opposition, bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag droht eine neuerliche Demütigung: Die Grünen könnten die CDU als stärkste Partei im Südwesten ablösen.“


Diesen Abstieg der baden-württembergische Union hat Thomas Strobl als CDU-Generalsekretär und -Landesvorsitzender als Totengräber heftig begleitet und befördert - eigentlich müsste er am 13. März 2016 sofort zurücktreten ... Wer in der Wirtschaft ein Produkt derart ruiniert hat, dass die Umsatzzahlen in den Keller gerutscht sind, der wäre schon längst als Manager in die Wüste geschickt worden.

Aber wir werden ab 18 Uhr das Verzweiflungsgeschwätz der Einheitsbreiparteien anhören müssen ... niemand ist Schuld - doch, nur das Volk; leider können sich einige Politiker ihr Volk nicht abwählen ... (laut Bert Brecht: "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?"

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