Medienkritiker Stefan Niggemeier
formulierte in seinem Internetdienst «Über Medien: «Ich glaube nicht,
dass es die Aufgabe von Journalisten ist, die AfD zu bekämpfen. Und wenn
sie es wäre – wirken die angewandten Methoden bisher doch eher
kontraproduktiv.»
Das linke Londoner Wochenblatt «New Statesman» sieht
in der deutschen Lust, abweichende Meinungen aus dem öffentlichen
Diskurs auszuschliessen, ohne sich argumentativ mit ihnen
auseinanderzusetzen, das Merkmal eines sehr «eingeschränkten und
elitären» politischen Systems, in dem das Verhältnis zwischen
Repräsentanten und Repräsentierten gestört sei.
"Wutjournalismus der Leitmedien” - Dieser Wutjournalismus erklärt
“Schimpfen, Weghören und Kommunikationsverweigerung zu Tugenden. Eine
rhetorische Hau-drauf-Mentalität gegen den Feind von rechts gilt nicht
nur in Kreisen von habituellen Krawall-Kolumnisten, wie sie der
‘Spiegel’ beschäftigt, als Gebot der Stunde.
So überraschte der Berliner
‘Tagesspiegel’ seine Leser mit einem Beitrag, in dem er den
Prügelmeuten der sogenannten Antifa ausdrücklich dankte, weil sie mit
ihren Gewaltaktionen den politischen Gruppen, die sie zu Nazis erklären,
die Wahrnehmung von Rede- und Demonstrationsfreiheit nach Kräften
unmöglich machen.”
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