Montag, 16. Mai 2016

16.05.2016 - Journalistischer Bürgerkrieg

Medienkritiker Stefan Niggemeier formulierte in seinem Internetdienst «Über Medien: «Ich glaube nicht, dass es die Aufgabe von Journalisten ist, die AfD zu bekämpfen. Und wenn sie es wäre – wirken die angewandten Methoden bisher doch eher kontraproduktiv.»

Das linke Londoner Wochenblatt «New Statesman» sieht in der deutschen Lust, abweichende Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs auszuschliessen, ohne sich argumentativ mit ihnen auseinanderzusetzen, das Merkmal eines sehr «eingeschränkten und elitären» politischen Systems, in dem das Verhältnis zwischen Repräsentanten und Repräsentierten gestört sei.

"Wutjournalismus der Leitmedien” - Dieser Wutjournalismus erklärt “Schimpfen, Weghören und Kommunikationsverweigerung zu Tugenden. Eine rhetorische Hau-drauf-Mentalität gegen den Feind von rechts gilt nicht nur in Kreisen von habituellen Krawall-Kolumnisten, wie sie der ‘Spiegel’ beschäftigt, als Gebot der Stunde. 

So überraschte der Berliner ‘Tagesspiegel’ seine Leser mit einem Beitrag, in dem er den Prügelmeuten der sogenannten Antifa ausdrücklich dankte, weil sie mit ihren Gewaltaktionen den politischen Gruppen, die sie zu Nazis erklären, die Wahrnehmung von Rede- und Demonstrationsfreiheit nach Kräften unmöglich machen.”

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