Sie haben sich nicht gesucht, aber gefunden - in
Grünschwarz: der Kommunist a. D. und der nationalkonservative Student a.
D. mit dem Schmiss.
Winfried Kretschmann, der Kommunist (1973 bis
1975 in der Hochschulgruppe des Kommunistischen Bundes Westdeutschland),
als Ministerpräsident und sein Stellvertreter Thomas Strobl, der
rechtsnationale Student (Mitglied der pflichtschlagenden Heidelberger
Studentenverbindung Alte Leipziger Landsmannschaft Afrania).
Es mag
für die sozialistischen Grünen normal sein, dass der Kretschmann mit
stalinistischer Strenge regiert, für die demokratische Union ist eine
merkel'sche Diktatur-light von Thomas Strobl eine schiere Zumutung. Das lassen
die vom Volk gewählten CDU-Abgeordneten jetzt den (nicht vom Volk gewählten)
CDU-Landesvorsitzenden spüren.
Übrigens: "Die Abgeordneten sind
Vertreter des ganzen Volkes. Sie sind nicht an Aufträge und Weisungen
gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen." (Artikel 27, Verfassung
von BaWü) - nicht CDU-Landesvorsitzenden ...
Der rote Kopf von Thomas Strobl, den er beim Verlassen des CDU-Fraktion-Saals hatte, kam weniger von seiner Wut. Das kommt vom ständigen Liegen auf Sonnenbänken.
Strobl sieht damit aus wie jener Prolet aus NRW, der in seinem Urlaub zu starke und ungesunde
Bräune abgekommen hatte. Ist eigentlich nicht gerade IN. Bürgerlich schon garnicht ...
Übrigens - Stuttgarter Nachrichten im Internet den Eklat-CDU Dienstag
(10.05.2016) um 19.49 Uhr, die Stuttgarter Zeitung um 19.49 Uhr und FAZ.net um 21.40 Uhr. Und die Heilbronner Stimme - Null-Meldung (war die Redaktion schon saufen?). Wie nennt man das? Loser!
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