Als Caesar in Gallien gegen die Kelten
kämpfte, da wünschte viele Senatoren in Rom seine Niederlage. Damit wäre
auch seine Karriere in Rom beendet. Es kam anders. Caesar gesiegte die
Kelten – und stellte seine Widersacher in Rom kalt. Fast kalt.
Das
erinnert mich immer daran, wenn ich an den Kämpfles in der
schwäbisch-badischen CDU. Der CDU-Generalsekretär Thomas Strobl verlor
2011 den Landtagswahlkampf. Und die Ohnmacht, in diese die Union im Ländle
fiel, ließ er sich zum Landesvorsitzende wählen. Der Ministerpräsident /
Landesvorsitzende Mappus hatte den Bettel hingeworfen.
Strobl - der Kojote der sterbenden CDU-Elite im Ländle. Und als die Union einen neuen
Spitzenkandidaten suchte, verbiss sich Strobl an der röchelnden Partei – und versuchte
Kontakte in der Presse – von Spiegel, Süddeutsche, SWR und bis zur Bunte
– zu mobilisieren. Das klappte – aber das Rentner-Volk der CDU wählte
den Provinz-Fürsten Guido Wolf.
Im Landtagswahlkampf hielt sich
Strobl zurück – nur als Angela Merkel den CDU-Kampf an die Wand fuhr,
war er dabei – und schrie: „Attacke gegen Grünrot.“
Aber die Union
purzelte um 12 Prozentpunkte – und landete bei 27 Prozent. Zusammen mit
Guido Wolf faselte Thomas Strobl von einer Niederlage von
schwarzrotgelben Koalition.
Bis dem begriffsstutzige Strobl seine
Flüsterer in seinen Presse-Freundschaften (vor allem im Staatsrundfunk
SWR) deutlich sagte: Grünschwarz ist angesagt. Und als ihm der Anruf aus
dem Kanzleramt in Berlin brutal sagte – er soll seine dummen Sätze im
Fernsehen lassen, da hatte der „kleine Tom“ kapiert, was Sache ist.
Und „der kleine Tom“ schrie seinen Freunden – wenn die Türen
geschlossen waren – ins Ohr: „Attacke auf Guido Wolf, der Verlierer.“
Seit dem 14. März 2016 brüllen, flüstern und brummen, kreischen
seine Freunde aus Presse, Wirtschaft, CDU in jedes Mikrofon und Telefon:
Guido muss weg – Thomas Strobl muss Stellvertreter. Und meinen, der
Strobl muss es werden: Politischer und schwarzer Papst im Ländle … wenn
der grüne Kretschmann durch Intrigen in die Enge gedrängt wurde,
abgetreten ist.
Dass der Verlierer Wolf gekillt wird, dass ist in
der CDU normal. Dass er durch Strobl, den er zuvor beim
CDU-Mitglieder-Entscheid geschlagen hatte, und seine Truppen gejagt -
und demnächst politisch getötet werden soll … das ist in der CDU
ebenfalls normal.
Der Schrapnelllieferant Stefan Wolf, ein enger
Oettinger- Vertrauter, hat sich als Wirtschaftsfeind für Wolf erklärt.
Jetzt muss Strobl erklären, dass sich Interessenvertreter (CDU-Mitglied)
bei der CDU ihre genehme Minister elbst heraussuchen. Oder hat er das
im Strobl-Auftrag gemacht?
Egal wie … die Grünen sind in ihrer
Politik geschlossen - wie eine stalinistische Partei ... die Ländle-CDU
unter Strobl kurvte wie eine Chaos-Truppe durch die Gegend, die täglich
wird die CDU von höchsten Freunden bombardiert ... zur Freude der
Wähler. Denn jetzt zeigt es sich deutlich: Es wurde richtig gewählt ...
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