Freitag, 29. Januar 2016

29.01.2016 - CDU-Streit-Hall

Guten Abend Herr Ückert,
44 Bundestagsabgeordnete dürfen also die Bundeskanzlerin kritisieren, wir aber nicht die Kritisierer.  Also ein ungleich verteiltes Rede- und Sprachrecht. Ziemlich undemokratisch. Das habe ich so aus Ihrer Mail verstanden.

Christian von Stetten und der Kreisverband Schwäbisch Hall mit seiner "seltsam-komischen" Vorsitzenden, pflegen ein gutes Miteinander. Wie in jeder Volkspartei gibt es unterschiedliche Meinungen zu unterschiedlichen Themen. Und diese drücken wir aus - Christian von Stetten ebenso wie die so genannte "Parteibasis". Und leben gut damit. Was ist also Ihr Problem?

Für mich bleibt die Frage, auch aus Ihrer Mail heraus: wer verrät denn wen? Wann und wo?

Und ich bin ganz bei Ihnen: Viele unserer Politiker lassen sich gut in bestimmte Raster stecken. Etliche auch nicht. :-)
Es gibt auch viele Journalisten, die glauben, stets moralisch und ethisch richtig zu handeln.

Ihre eMail wabert zwischen Verleumdung, Anklage und blankem Stupismus - worum geht es Ihnen eigentlich? Uns ging es um die bekannte, sachliche Differenzierung. Worum geht es es Ihnen?

Vielleicht bekomme ich ja eine Antwort. Würde Einiges klären.
Katrin Heinritz

Sehr geehrte Frau Heinritz,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.

Auf Ihren Streit mit Ihrem Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten und die bundesweite Berichterstattung darüber will nicht mehr eingehen.

Das ist für mich Kinderkram – und verdeutlicht nur die Kommunikationskultur innerhalb der baden-württembergischen CDU.

Ich will mit dieser Mail Ihrer „sachlichen Differenzierung“ meine Überlegungen entgegenstellen.

Dazu rufe ich quasi als meine Zeugen auf

1. den Oxford-Ökonom und Migrationsforscher Paul Collier ( ehemalige Direktor der Weltbank) auf – in einem WELT-Interview

2. und den deutschen Philosoph und Autor Rüdiger Safranski im Interview in der NEUE ZÜRICHER ZEITUNG

– siehe den Anhang (zwei Dokumente) oben.

Die Gedanken und Aussagen der beiden Artikel kann ich voll unterschreiben. Ich muss dem nichts hinzufügen.

Beim Lesen dieser klugen Artikel  aus der WELT und der NZZ wünsche ich Ihnen viel Spaß - beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Dieter Ueckert

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