Aber neun von zehn CDU-Wählern würden den Flüchtlingskurs Angela Merkels nicht mehr mittragen.
Quatsch! Sagt ein zweihundertprozentiger CDU-Funktionär aus Berlin
dazu. Die Mehrheit in der CDU stehe voll hinter Merkel.
Demokratie zeigt
sich im Respekt vor gewählten Repräsentanten. Basta.
Ich als
ungebundener Wähler sage schlicht: Dank der Merkel-Politik gibt es ein
CDU-Desaster in Baden-Württemberg – siehe die letzte ZDF-Wahlumfrage:
CDU 34 Prozent; Grüne 28 Prozent; SPD 15 Prozent; AfD 11 Prozent; FDP 6
Prozent; Linke 3 Prozent.
Das wird nicht sehr lustig – am 13.
März – und wie ich jetzt im TAGESSPIEGEL-Kommentar lese – auch Juden
sind sauer: "Eine Welt ohne Grenzen ist eine gefährliche Utopie. Über
den Weg, den Angela Merkel eingeschlagen hat, bin ich entsetzt. Das geht
vielen Juden hier so. Einige wollen das Land verlassen."
Bert Brecht sagt dazu: „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“
Übersetzt: Manche Tatsachen und Meldungen schlagen im Leben oftmals wie Bomben ein - wie einst die NSDAP-Mitgliedschaft von Walter Jens oder Erhard Eppler. Manche Literatur-Studenten und die meisten Sozis waren völlig perplex.
Übersetzt: Manche Tatsachen und Meldungen schlagen im Leben oftmals wie Bomben ein - wie einst die NSDAP-Mitgliedschaft von Walter Jens oder Erhard Eppler. Manche Literatur-Studenten und die meisten Sozis waren völlig perplex.
So ist – auch für manche Heilbronner Karrieristen
ist seine Parteikarriere nur noch als Parteihängsel feststellbar. Vor
allem wenn sie jedes Argument in ihrer CDU als "Quatsch" runterbrüllen.
Da helfen schmierige Freundschaften zu ehemaligen Ministern,
Parteivorsitzenden, Staatssekretäre auch nicht mehr. Ordinär ist ordinär
– auch in der CDU.
Das war bei den Kommunisten oder Nazis in
Deutschland genauso – eigentlich sind das typische Diktatur-Karrieren.
Und ich hatte gedacht, die CDU sei eine demokratische Partei.
Naja –
die CDU-Funktionäre aus Berlin haben halt kaum mehr Kontakte zur Basis.
Insofern verständlich. Wer als Partei-Sklave bezahlt wird - der muss
brüllen, tanzen, schnurren wie die Parteivorsitzende wünscht. Sozusagen
Propaganda-Sklave.
Mein Blitzgedanke: Was ist der große
Unterschied von der SED von Erich Honecker zur CDU der FDJ-Sekretärin a.
D. Angela Merkel? Das Geplapper mancher CDU-Mitglieder (auch bei
facebook) hört sich dieser Tage so an, als stünde die CDU kurz vor dem
Aus - wie einst die SED im Jahre 1989.
Andererseits, wenn einige
Taschen-CDU-Mafiosi aus Baden-Württemberg und in Berlin dachten, sie
werden Minister oder Staatssekretär unter einem Ministerpräsidenten
Thomas Strobl, dann verstehe ich die Aufgeregtheiten schon. Auch
Journalisten sollen darunter sein.
Und wenn ich dazu die
Schäuble- der letzten Tage (Bürgersteuererhöhung) in meinem
Ohr klingeln, dann verstehe ich mehr.
Die Wolfgang-Schäuble-Gemeinheiten gegen den CDU-Kandidaten Guido Wolf – sind das Stricken für eine schwarz-grüne Regierung unter Schwiegersohn Thomas Strobl zustande kommt.
Die Wolfgang-Schäuble-Gemeinheiten gegen den CDU-Kandidaten Guido Wolf – sind das Stricken für eine schwarz-grüne Regierung unter Schwiegersohn Thomas Strobl zustande kommt.
Dazu muss allerdings die CDU nach
der Wahl am 13.03.2016 kurz über 30 Prozent liegen - und die Grünen
kurz unter der 30-Prozent-Grenze liegen, Guido Wolf muss entnervt wegen
der CDU-Niederlage zurücktreten … das ist das gemeine Ziel der
Gladiatoren-Generals Wolfgang Schäuble.
Oder vielleicht: Das ist
der Geheim-Auftrag von Angela Merkel an Wolfgang Schäuble. Um drei
schwarz-grüne Koalitionen zu haben: Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg
und Hessen. Mit der Hoffnung auf Berlin.
Die „schwarze Witwe“ Merkel hatte wieder zugeschlagen.
Aber, aber - der Schäuble hat ja schon unter Kohl gehetzt, später auch
gegen Merkel - und trotzdem hat der Schäuble nie richtig gepfiffen. Er
ist zu schwach und charakterlos, um deutscher Kanzler zu werden. Und
sein Schwiegersohn? Der Vize-Merkel. Wir werden sehen.
Eigentlich
… Wir haben das alles ähnlich schon erlebt - Willy Brandt und seine
SPD, Helmut Schmidt und seine SPD. Kanzler, die keine Mehrheiten mehr
hatten. Dagegen war Helmut Kohl ein guter Kanzler. Der kannte seine
Freunde und auch seine Feinde sehr genau - und konnte ihnen begegnen -
mit voller Rüstung. Und er hat gekämpft.
Im Gegensatz zu Merkel und Schäuble, die nur intrigieren. Die Europa an den Rand des Chaos gebracht haben.
Ist die "CDU in Baden-Württemberg" ein Drama, eine Tragödie von
Shakespeare? Voller Idealisten, tapferer Kriegern, edler Frauen, schöner
Hexen, gerissener Schurken, raffinierter Dieben, gemeiner Fallenstellern und derber
Spaßmachern? Aber sicher.
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