Vertrauen darauf, dass mein Nachbar mir nicht den Kopf einschlägt; Vertrauen darauf, dass die Milchpreise schon stimmen werden; Vertrauen darauf, dass der Arzt mich heilen und nicht mit mir reich werden will; Vertrauen darauf, dass der Religionsgründer Jesus von einer Taube gezeugt und von einer Jungfrau geboren wurde; Vertrauen darauf, dass im Paradies auf einen richtigen Mann 72 Jungfrauen warten; Vertrauen darauf, dass mein hart verdientes Geld auf der sicheren Bank liegt.
Ja, es gibt Regeln und Gesetze, aber die hätten ohne Grundvertrauen keine große Wirkung. Ohne unser Grundvertrauen und Gottvertrauen wäre das Leben in unserer Gesellschaft Barbarei.
Ohne dieses Gefühl der Solidarität, dass wir alle im selben Boot sitzen, wäre unser Leben eine Hölle des Jeder-ist-sich-selbst-der-Nächste.
Wie eigentlich vom Protestanten Calvin gepredigt wurde und in den USA gnadenlos umgesetzt wurde - denn diese protestantisch-kapitalistische Gott belohnt die gottgefälligen Gläubigen mit weltlichen Besitz und Reichtum, die Sünder mit Verachtung und Armsein.
Das ist die neue Ideologie der deutschen Biedermeier-Kanzlerin Angela Merkel (ehemalige kommunistische FDJ-Sekretärin und rote Pastorentochter).
Denn in unserer Welt hat alles und jeder keinen anderen Wert als seine Effizienz. So predigt die fromme Merkel.
Manche nennen das Turbokapitalismus.
Der Film "The Big Short" hat den Mut, den Turbokapitalismus menschenfeindlichen Dreck zu nennen. Interessanterweise ist das etwas, nach dem sich viele Menschen sehnen.
Kapitalismuskritik? Christen, Juden und Moslime und auch andere Menschen sehnen sich offenbar nach diesem Dreck, das sie dann Erde und auch Leben nennen.
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