Freitag, 21. Oktober 2016

21.10.2016 - Wahl-Betrug

"Heute im ARD Morgenmagazin (18.10.2016) wurde die "Dallas Morning Post" vorgestellt, die erstmals in ihrer 75-jährigen Geschichte, den Kandidaten der Republikaner nicht unterstützt. So geht es Newcomern im politischen Geschäft - das Establishment wendet sich gegen ihn. Selbst Bush sen. will Clinton (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen) als langjähriges Mitglied der politischen Elite des Landes den Vorzug vor dem politischen Nobody geben. 

Die Zeitungen - landauflandab - hauen in dieselbe Kerbe. Ob das funktioniert, sei mal dahingestellt. Immerhin führt Trump in den Umfragen in dem vom Morgenmagazin betrachteten Bundesstaat Texas. Obwohl - natürlich - fast nur nachdenkliche Wähler gefragt wurden. Und ein wirr aussehendes Paar, das für Trump Partei ergriff. Ich dachte mir nur: "Was möchte uns das Morgenmagazin sagen?" Trump führt in den Umfragen, aber man zeigt uns hauptsächlich ablehnende Stimmen und eine Handvoll "Irrer", die für Trump sind. Irgendwie erinnert mich das an die Kampagne hier ...
 

Leider besteht die USA aus einem Flickenteppich völlig unterschiedlicher Wahlcomputer, die zum Teil ein beachtliches Alter erreicht haben und um deren Sicherheit sich niemand gekümmert hat. Schon durch reinen Phlegmatismus bei der Einrichtung kann man gewollt oder ungewollt Wahlen manipulieren. Die Wählerregister sind ein zweites Problem. Das alles hat nicht nur historisch immer wieder für Ärger gesorgt. 

Aber niemand hat sich ernsthaft um eine Lösung bemüht, nein, viele Politiker erhielten den Wildwuchs absichtlich aufrecht. Wirre Gerichtsentscheidungen weisen in Problemfällen mal Nachzählungen an, mal verbieten sie sie. Insofern haben die Leute wahrscheinlich Recht, die von möglichen Manipulationen sprechen - zufällig sind das aber dieselben Personen, die wenn es ihnen nutzte, eine detaillierte Nachforschung verhindert haben." (so ein FAZ-Leser)
 

Die USA sind eine westliche Demokratie - Fehler werden (in der Vergangenheit - siehe Kennedy, Bush, etc.) traditionell meistens von Gerichten dann pragmatisch hingebogen (das große Land muss politisch funktionieren) - in den USA zählt nur die Zukunft, dafür wird die nicht perfekte Gegenwart täglich "fit" gemacht ... wie jetzt auch ...wenn notwendig mit Geld aus Israel, Saudi-Arabien, China, Russland, etc. (wie bei uns auch)... je nach Interessenslage ... so funktioniert die us-amerikanische Politik ...
 

"Egal wer Präsident wird, von Deutschland wird auf jeden Fall mehr (Geld) verlangt werden", Jürgen Hardt, Koordinator der Bundesregierung für die transatlantischen Beziehungen.

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