"Heute im ARD Morgenmagazin (18.10.2016) wurde
die "Dallas Morning Post" vorgestellt, die erstmals in ihrer 75-jährigen
Geschichte, den Kandidaten der Republikaner nicht unterstützt. So geht
es Newcomern im politischen Geschäft - das Establishment wendet sich
gegen ihn. Selbst Bush sen. will Clinton (das muss man sich auf der
Zunge zergehen lassen) als langjähriges Mitglied der politischen Elite
des Landes den Vorzug vor dem politischen Nobody geben.
Die Zeitungen
- landauflandab - hauen in dieselbe Kerbe. Ob das funktioniert, sei mal
dahingestellt. Immerhin führt Trump in den Umfragen in dem vom
Morgenmagazin betrachteten Bundesstaat Texas. Obwohl - natürlich - fast
nur nachdenkliche Wähler gefragt wurden. Und ein wirr aussehendes Paar,
das für Trump Partei ergriff. Ich dachte mir nur: "Was möchte uns das
Morgenmagazin sagen?" Trump führt in den Umfragen, aber man zeigt uns
hauptsächlich ablehnende Stimmen und eine Handvoll "Irrer", die für
Trump sind. Irgendwie erinnert mich das an die Kampagne hier ...
Leider besteht die USA aus einem Flickenteppich völlig unterschiedlicher
Wahlcomputer, die zum Teil ein beachtliches Alter erreicht haben und um
deren Sicherheit sich niemand gekümmert hat. Schon durch reinen
Phlegmatismus bei der Einrichtung kann man gewollt oder ungewollt Wahlen
manipulieren. Die Wählerregister sind ein zweites Problem. Das alles
hat nicht nur historisch immer wieder für Ärger gesorgt.
Aber niemand
hat sich ernsthaft um eine Lösung bemüht, nein, viele Politiker
erhielten den Wildwuchs absichtlich aufrecht. Wirre
Gerichtsentscheidungen weisen in Problemfällen mal Nachzählungen an, mal
verbieten sie sie. Insofern haben die Leute wahrscheinlich Recht, die
von möglichen Manipulationen sprechen - zufällig sind das aber dieselben
Personen, die wenn es ihnen nutzte, eine detaillierte Nachforschung
verhindert haben." (so ein FAZ-Leser)
Die USA sind eine westliche
Demokratie - Fehler werden (in der Vergangenheit - siehe Kennedy, Bush,
etc.) traditionell meistens von Gerichten dann pragmatisch hingebogen
(das große Land muss politisch funktionieren) - in den USA zählt nur
die Zukunft, dafür wird die nicht perfekte Gegenwart täglich "fit"
gemacht ... wie jetzt auch ...wenn notwendig mit Geld aus Israel,
Saudi-Arabien, China, Russland, etc. (wie bei uns auch)... je nach
Interessenslage ... so funktioniert die us-amerikanische Politik ...
"Egal wer Präsident wird, von Deutschland wird auf jeden Fall mehr
(Geld) verlangt werden", Jürgen Hardt, Koordinator der Bundesregierung
für die transatlantischen Beziehungen.
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