Morden, saufen und hassen - bei Luther: das ist Deutsch.
Eigentlich
wusste es schon Martin Luther, der deutsche Judenhasser. Er kannte ja
nicht viel von der Welt. Aber in Rom, um 1500 Mittelpunkt der
zivilisierten Welt, ist er immerhin gewesen. Und hat dort die Augen
aufgesperrt.
Da ist ihm klar geworden: Diese Stadt stellte zwar die
wiederauferstandene „Hure Babylon“ dar. Denn hier wurde gevögelt und
geprasst. Hier wurde in allen Lüsten und Genüssen geschwelgt.
Aber hier
florierten eben auch die Architektur, die Künste, der Geist, das schöne
Leben. Im Kontrast dazu hatten die „trunkenen Deutschen“, wie er sie
gerne nannte, nur den Suff. Das war ihr Savoir-vivre."
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