Komisch... Ich habe den SPIEGEL seit meinem 16. Lebensjahr
gelesen - später auch SPIEGEL-online. Eine Zeit lang war das sogar ein
MUSS.
Seit Jahren schon bekomme ich immer stärker den Eindruck, der
SPIEGEL ist immer beleidigt - von ihren Lesern - und auch mit den
Deutschen überhaupt.
Warum? Die SPIEGEL-Leser, vielleicht auch die
Deutschen, sind nicht so gestrickt wie die SPEGEL-Redaktion sich ihre
Deutsche wünscht - und auch nicht so tapfer politisch wählt, wie es sich
SPIEGEL das in seinem Oberstübchen vorstellt.
Die einst linksliberalen und kritischen, heute rotrotgrünen
SPIEGEL-Kommentare prügeln auf ihre Leser ein - wie eine hysterische
Gouvernante aus dem 19.Jahrhundert.
Der schlimmste der Prügler heißt
Jakob Augstein, der Sohn, der mit goldenen Löffeln im Maul geboren ist.
Vater Rudolf Augstein hat diesen Bastard akzeptiert. Denn der
natürliche Vater ist Martin Walser vom Bodensee.
Jakob Augstein
macht immer den Eindruck, dass er sauer ist darüber, dass nicht alle
Menschen - vor allem ihre Leser - so klug, so wissend und so reich sind
wie er - und auch noch merken, dass das mit der Klugheit und dem Wissen
nicht stimmt.
Und dazu - Jakob Augstein kann ja nichts dafür, dass
er durch seinen Vater Rudolf Augstein nur den Beruf "Sohn" erhalten hat -
und dass er durch seinen leiblichen Vater, der Schriftsteller Martin
Walser, leider nicht zum deutschen geistigen Olymp aufgestiegen ist.
Deshalb hat er sich einen anderen Beruf zugelegt:
Journalistische Gouvernante Deutschlands - beim SPIEGEL, und nebenbei
Verleger des FREITAGs. Eine Zeitung, die fast niemand liest.
Wie sagte mir ein Hamburger Journalist lachend: Prächtige und wilde Champagner-Partys auf Sylt feiern, das ist noch kein beeindruckender und kluger Journalismus ...
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