FAZ: „Maxim Billers - „Biografie“ Blondinen benachteiligt - Zwei Jahre im Leben von zwei
jüdischen Freunden - und das ganze Leben ihrer Familien gleich mit: Maxim
Billers Romanfarce „Biografie“ witzelt und kitzelt die Tragödie dahinter
heraus. Doch dem Riesenbuch fehlt etwas Entscheidendes. (…)“
Maxim Biller bzw. Karubiners hat
eine große Faszination für eine deutsche Blondine, die ihn räsonieren lässt:
„Die Zeichen mehren sich! Ich muss weg aus D., nach Israel, Noah hatte recht,
ich muss zu meinen Leuten und zur despotischen Ortile“ - selbstverständlich
eine Brünette -, „sonst mache ich Diaspora-Schmeggege eines Nachts mit einer
von diesen Eva-Braun-Enkelinnen aus dem Borchardt oder Grill Royal oder Elstar
Club ein riesiges, blondes, passiv-aggressives Kind, das tausend
Minderwertigkeitskomplexe haben wird und ein angeborenes Arschgeweih.“
Wer
will auch diese deutsche Margarete / Käthchen antun ... die mit den dicken
Zöpfen, mit ihrem ungeschminkten Gesicht, mit ihren Röcken über den Knien,
selbstgestrickten Socken und mit ihren flachen Sandalen - grün fühlen und dumpf
denken... die können nur ein Kind gebären - ein riesiges, blondes,
passiv-aggressives Kind, das tausend Minderwertigkeitskomplexe haben wird und
ein angeborenes Arschgeweih ... ein Kind, das als Erwachsener entweder nur
links- oder rechtsradikal werden.
Dann lieber ...
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