Donnerstag, 7. April 2016

07.04.2016 - Glücklich ist, wer vergisst

Baden-württembergische CDU-Chef Thomas Strobl im grünen Janker und in Jeans (ist Faschingszeit?) als käme er direkt vom schwulen Tunten-Zelt auf dem Münchener Oktoberfest (...heftigen Beifall dazu gab es vom Staatsrundfunk SWR). 

Die CSU-Oberen können sich momentan vor Lachen kaum halten ... das gab es noch nie ... Koalitionsverhandlungen als Trachten-Modenschau. Zumindest nicht in München.
 

Aber Imitation ist eine besondere Strobl-Kunst, siehe seinen Schwiegervater als Objekt ... Naja, es ist ja auch Verhandlungszeit für Grün-Schwarz in Stuttgart. Kasperszeit für die CDU im Ländle - mit Kasper und Seppl.
 

Ansonsten hat die CDU ohnehin nix mehr zu lachen. Aber ... es geht nicht mehr um die CDU als Baden-Württemberg-Partei. Wahrlich nicht. Die CDU ist der gnadenlose Verlierer im Ländle (wie auch die andere Volkspartei, die SPD). Deshalb jetzt die Trachten-Clownszeit für die deutsche Presse?...
 

Der CDU-Ober-Verlierer-Strobl will vergessen machen, dass er die Tage vor der Wahl seine hysterische und schreiend-brüllenden "Attacken" gegen die Grünen geritten hatte – und kurz nach dem 18 Uhr  das Wahlergebnis am 13. März 2016 damit kommentiert, dass die CDU zusammen mit anderen Parteien eine Regierung bilden kann. Schließlich habe Grün-Rot die Landtagswahl verloren. 

Seine Worte wollen Thomas Strobl, seine CDU-Knappen und seine rotgrüne Pressetruppen heute vergessen machen. Nach dem Fledermaus-Schlager-Motto: „Glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist.“
 

WELT dazu: "Juniorpartner sein zu wollen ist für Volksparteien politisches Gift. Eine solche Rolle ist gleichbedeutend mit verlorenem Siegeswillen. Wer Juniorpartner sein will, wird von der Wählerschaft zum Juniorpartner gemacht. 

Im Südwesten kommt erschwerend hinzu, dass die CDU in einer grün-schwarzen Regierung etwas linker sein muss, als es ihrem Selbstwertgefühl entspricht. Damit eröffnet sich für die AfD die Chance, als stärkste Oppositionspartei nicht nur rechtsradikale und nationalkonservative, sondern auch wertkonservative Wähler an sich zu binden."
 

Die "schwarze Witwe" Merkel hat die CDU im Ländle vergiftet (und im Bund FDP und SPD nahezu aufgefressen) - und die andere "schwarze Witwe" namens Kretschmann frisst die CDU-Ländle demnächst auf... wie in der letzten fünf Jahren die SPD ...
 

Wenn in fünf Jahren Boris Palmer als grüner Ministerpräsident kandidiert, dann bekommt er meine Stimme - das ist gewiss wahr ... Nicht nur wegen seines revolutionären und rebellischen Vaters Helmut Palmer.
 

Mit diesem wunderbaren Menschen durfte ich als junger Mensch ein Interview machen - und danach ein Gespräch führen. Zwei Stunden lang. Dafür bin ich heute noch sehr, sehr dankbar.

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