Die heiligen Beck und Schulz von Sozi-Grün.
Der SPIEGEL macht heute auf Karneval - siehe Jakob Augstein:
„Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck muss um sein Mandat im Bundestag
fürchten. Die Polizei hatte ihn im Frühjahr mit 0,6 Gramm einer
verbotenen Substanz erwischt, wahrscheinlich Methamphetamin, Crystal
Meth. Ein Drogenskandal für die Grünen - zufälligerweise zwölf Tage vor
der Wahl in drei Bundesländern. Honi soit qui mal y pense. Jedenfalls
meint jetzt mancher bei den Grünen, Beck soll weg. (…)
Auch Martin Schulz hat kein Abitur. Schlimmer: Schulz hat sich vom
verhinderten Profifußballer und Trinker erst zum Buchhändler, dann zum
Politiker und schließlich zum Präsidenten des Europäischen Parlaments
hochgearbeitet. Ein solcher Weg ist offenbar nicht mehr vorgesehen. Das
Trennende nimmt zu. Die sozialen Barrieren werden höher. Wenn es doch
mal einer schafft, sie zu überwinden, dann macht er sich verdächtig.
"Dass viele Medien diesem im Volk weithin unbekannten Mann - der die
Zulassung zum Abitur nicht schaffte, wenig später zum Trinker wurde,
bevor er als grantelnder Abstinenzler für 22 Jahre im Brüsseler
Europaparlament verschwand - plötzlich die Befähigung zur Kanzlerschaft
zutrauen, ist nur mit journalistischer Telepathie zu erklären", hat der
"Handelsblatt"-Journalist Gabor Steingart geschrieben. Das ist der
Tonfall einer arroganten Elite, gegen den sich zurecht ein wütender
Populismus erhoben hat.“
Erika Steinbach, CDU : "Volker Beck hat den
Deutschen Bundestag bzgl seines jahrelangen Engagements für die
Straffreiheit von Kindesmissbrauch mehrfach belogen. Ich habe ihn dort
mehrfach mit seiner Haltung und seinem Text in einem einschlägigen Werk,
das er selbst mit herausgegeben hat, konfrontiert. Er hat sein
Eintreten dafür im Bundestag bestritten bis am Ende der Spiegel seinen
Originaltext ausgegraben hat."
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